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Karneval

Zwölf Narren für elf Schalker

27.02.2011 | 16:52 Uhr
Zwölf Narren für elf Schalker
Foto: Franz Meinert WAZ FotoPool

Resse.  Die Wagenbauer vom KC Grün Weiß Resse arbeiten unter schwierigen Bedingungen.

Einen Motivwagen für den Karneval zu bauen, das ist immer viel Arbeit. Wenn es unter solch schwierigen Umständen wie beim KC Grün Weiß Resse geschieht, dann erst recht. Und dennoch, die Wagenbauer lassen sich nicht entmutigen.

Seit vergangenem Sommer planten sie, um dem Motto der Session gerecht zu werden. „Die 11 steht fest als Superzahl, auf Schalke und im Karneval“, lautet der Leitspruch dieser Tage. Das kam den Wagenbauern gerade recht. Denn vor allem das Grün des Rasens konnten sie bestens mit den Vereinsfarben verbinden.

„Wir haben uns im Sommer zum Grillen getroffen und jeder konnte seine Ideen einbringen. Am Ende hat die Mehrheit entschieden, wie der Wagen gebaut wird“, erzählt Kurt Momberger, unter dessen Leitung die Arbeiten geschehen.

„Im Januar haben wir angefangen zu bauen“, erinnert sich der Wagenbauer. Elf Figuren zieren jede Seite des Umzugswagens. Es sind Fußballer wie Narren, die hier eines verbindet: Ihr Kopf ist ein Fußball. Soll heißen, ein bisschen Fußballverrückt ist in dieser Stadt wohl jeder. Die Figuren ruhen auf den rasengrünen Außenwänden. Oben auf dem Wagen wird ein Nachbau der Arena zu sehen sein. Das komplettiert die optische Umsetzung des Sessions-Mottos.

Die Elemente für die Seiten des Wagens entstanden in der ehemaligen Schule am Brößweg. Weil der Platz nicht reicht und die Halle, die noch im letzten Jahr zur Verfügung stand, das nun nicht mehr tut, wurden die Aufbauten für den Wagen in einer anderen Halle gefertigt. Alles wird an Weiberfastnacht zusammengetragen, wenn für die Karnevalisten ein Hänger bereit steht und die heiße Phase beginnt. Wenn die anderen Jecken feiern, dann bauen die Helfer von KC Grün Weiß Resse ihren Wagen zusammen. „Wir hoffen, dass der dann am Samstag fertig ist“, so Klaus Momberger.

Dass die zwölf Närrinnen und Narren aus dem Wagenbauteam nicht feiern gehen können, macht ihnen aber nichts. Denn mittlerweile dreht sich für sie alles nur noch um den Karnevalswagen. Blumen werden schnell noch gesteckt. Und die Figuren müssen noch zusammen gebaut werden. „Wir sind wirklich mit Herzblut dabei“, erzählt Ingrid Hovat. Sie ist mit einigen Mitstreiterinnen für das Bemalen aller Teile zuständig. Laubsägearbeiten sind dagegen nach wie vor Männersache. „Unser Wagen wird mit ganz viel Liebe gebaut“, strahlt Ingrid Hovat.

Kira Schmidt

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