Kommentar

Ziemlich dreistes Vorgehen

Man wird das Gefühl nicht los, dass sich die größte Pfarrei Deutschlands von einem der größten Discounter Deutschlands hat über den Tisch ziehen lassen. Denn Lidl zahlt für die möglicherweise jahrelang dauernde Grundstücksvorhaltung keinen Cent.

St. Urbanus – und damit der Kirchensteuerzahler – berappt brav die laufenden Kosten weiter. Grundbesitzabgaben, Verkehrssicherungskosten für die vier Gebäude, Gebäudeversicherungen, Wachdienst ...

Unnötig eigentlich. Die Kirche hätte bereits im Oktober letzten Jahres aussteigen können. Tat sie nicht. Ganz im Gegenteil. In der Öffentlichkeit bestritt der Propst sogar, dass es diesen Vertrag überhaupt gibt. Das ist ziemlich dreist. Wie war das noch mit dem 8. Gebot? Angelika Wölke

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