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Stadtentwicklung

Zeche wird zum „Markt der Ideen“

21.01.2015 | 16:16 Uhr
Zeche wird zum „Markt der Ideen“
Markt der Ideen: An der Gestaltung des Geländes der ehemaligen Zeche Westerholt können sich Bürger aktiv beteiligen.Foto: Thomas Schmidtke

Gelsenkirchen-Hassel.  An der Gestaltung des Zechengeländes können die Anwohner aus Hassel und Westerholt mitarbeiten, wenn jetzt die Bürgerbeteiligung beginnt. Ideen für die „Neue Zeche Westerholt“ können in der kommenden Woche vom 27. bis 30. Januar entwickelt werden.

Im Dezember 2008 wurde die letzte Lore mit Kohle der Zeche Westerholt befüllt, im Jahr 2010 wurde das Verbundbergwerk Lippe dann endgültig stillgelegt. An der Zukunft des Zechengeländes können die Anwohner aus Hassel und Westerholt mitarbeiten, wenn jetzt die Bürgerbeteiligung beginnt. Ideen für die „Neue Zeche Westerholt“ können in der kommenden Woche vom 27. bis 30. Januar entwickelt werden.

Die erste Möglichkeit zur Information besteht schon am Montag, 26. Januar, von 15 bis 17 Uhr. Bei einer öffentlichen Führung über das Zechengelände kann man die Situation vor Ort auf sich wirken lassen, um dann am nächsten Tag mit den Planern über die zukünftigen Möglichkeiten zu diskutieren. Treffpunkt sind die Torhäuser der Zeche Westerholt an der Egonstraße in Hassel. Mit einer öffentlichen Abendveranstaltung in der Martin-Luther-Schule in Westerholt beginnt dann am Dienstag, 27. Januar, um 19 Uhr das eigentliche Verfahren. Los geht es mit der Vorstellung des Gesamtablaufs. Außerdem werden die Aufgabenstellung, Ziele und Planungsteams vorgestellt. Das ist der wichtigste Termin für alle Interessierten, denn in einem „Markt der Ideen“ können sie in der Aula der Schule an der Martin-Luther-Straße 3 ihre Meinungen einbringen.

Danach schließen sich für die Öffentlichkeit erst wieder die Türen. Architekten, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten und Immobilienökonomen ziehen sich auf das ehemalige Zechengelände Schlägel & Eisen in Herten-Langenbochum zurück, um dort bis zum nächsten Nachmittag alleine weiterzuarbeiten. „Da die Zeche Westerholt nicht beheizt ist und auch Licht fehlt, weichen wir nach Schlägel & Eisen aus. Dieses Gelände wird ja aktuell erfolgreich umgestaltet – es dürfte also ausreichende Inspiration für die Experten bieten“, erläutert Uwe Neukirchen von der Stadt Gelsenkirchen. Für einen „Blick hinter die Kulissen“ ist dann am Mittwoch, 28. Januar, Zeit. Bürgerinnen und Bürger haben ab 16 Uhr für zwei Stunden die Gelegenheit, den Planungsteams auf Schlägel & Eisen im linken Torhaus an der Westerholter Straße 690 über die Schulter zu schauen und weitere Hinweise zu geben.

Präsentation am 30. Januar

Erste Zwischenergebnisse der Planungsteams werden am Freitag, 30. Januar, ab 16 Uhr in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert. Auch dazu sind Bürgerinnen und Bürger wieder in die Aula der Martin-Luther-Schule, eingeladen. Auch eine Jury bestehend aus Politik, Verwaltung und externen Fachplanern ist bei der Präsentation vor Ort, um die ersten Ergebnisse abschließend zu bewerten. Bei einer zweiten Arena-Veranstaltung am 23. März wird es dann spannend: die fünf Planungsteams stellen ihre Konzepte der Öffentlichkeit vor. Die Jury wird sich noch an diesem Abend beraten und abschließend eine Empfehlung für die Entwicklung der „Neuen Zeche Westerholt“ formulieren.

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