Weihnachtszeit klingt in Gelsenkirchen mit Ohrenschmaus aus

Kaplan Marius Schmitz (vorn) und Kantor Carsten Böckmann an der Orgel interpretierten Bozzas „Aria“.
Kaplan Marius Schmitz (vorn) und Kantor Carsten Böckmann an der Orgel interpretierten Bozzas „Aria“.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Konzert mit vielen Chören und Akteuren lockte zahlreiche Zuhörer in die St.-Urbanus-Kirche Buer. Ein letztes Mal war jetzt in der Propsteikirche Weihnachtsmusik zu hören. Zahlreiche Gruppen und Akteure hatten dafür die unterschiedlichsten Stücke einstudiert

Ein letztes Mal war jetzt in der Propsteikirche St. Urbanus Weihnachtsmusik zu hören. Zahlreiche Gruppen und Akteure hatten dafür die unterschiedlichsten Stücke einstudiert.

Immer wieder standen gemeinsame Lieder auf dem Programm, die die so zahlreich erschienenen Gäste zum Mitsingen einluden. Dazwischen bewiesen die Chöre und Musiker ihr Können. Der Propsteichor berührte mit „Magnificat“ von Alan Wilson, welches er stimmungsvoll und zart sang. Er bewegte ebenso die Gäste mit dem „Navity Carol“ von Rutter, melodisch, weich und warm.

Romantisch und bewegend

Der Gastchor, die Hedwig Singers, sang Rutters „Weihnachtswiegenlied“ gefühlvoll, fast romantisch und bewegend. Auch „The very best time of the year“ vom selben Komponisten interpretierte er ausdrucksvoll und mit großer Strahlkraft.

Der Mädchenchor Novus Exodus brachte mit „Carol of the bells“ ein stimmungsvolles Lied zu Gehör, das ursprünglich aus dem Osten stammt und dort gar kein Weihnachtslied ist. Dennoch passt es in diese Zeit und war ein wunderbarer Beitrag, der die Gäste berührte.

Ungewöhnliche Instrumentalbesetzung

Mit großem Charme brachte sich auch der Kinderchor ein, der Weihnachtslieder für junge Menschen wie „Zumba, zumba, welch ein Singen“ beisteuerte.

Neben den Chören waren auch einige Instrumentalsolisten zu hören. Zu Beginn bereits beeindruckten Kaplan Marius Schmitz am Saxophon und Carsten Böckmann an der Orgel mit der „Aria“ von Eugene Bozza. Eine ungewöhnliche Instrumentalbesetzung, die gerade deshalb alle Aufmerksamkeit auf sich zog, so ergreifend, so meditativ, so weihnachtlich besinnlich war dieses Stück. Linda-Luisa Krukewitt spielte, begleitet von Böckmann, auf der Geige „Air“ von Bach, auch in dieser Besetzung ein emotionaler Höhepunkt, dabei im Charakter zart und zerbrechlich.

Vivaldis „Domine Deus“ gab es zu hören von Mezzosopranistin Regina Brinkmann, Flötistin Elisabeth Vieth und Carsten Böckmann an der Orgel, die hier besonders rhythmisch auftrat bei diesem tänzerisch-leichten Stück.