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Vestische bereitet sich auf den Alltag vor

03.01.2012 | 17:58 Uhr
Vestische bereitet sich auf den Alltag vor
Nach dem Großbrand in Bottrop kehrt bei der Vestischen so langsam wieder der Alltag ein. Foto: Lutz von Staegmann

Gelsenkirchen-Buer.  Nach dem Großbrand am ersten Weihnachtstag im Betriebshof Bottrop, wo ein Großteil der im Gelsenkirchener Norden eingesetzten Linienbusse stationiert ist, hat die Vestische einen Krisenstab eingerichtet.

Nach dem Großbrand am ersten Weihnachtstag im Betriebshof Bottrop, wo ein Großteil der im Gelsenkirchener Norden eingesetzten Linienbusse stationiert ist, hat die Vestische einen Krisenstab eingerichtet. Unter der Leitung von Geschäftsführer Martin Schmidt kamen Betriebsleiter Thomas Krämer sowie Holger Becker (Angebotsplanung), Johannes Schöler (Verkehrsmanagement), Michael Paus (Fahrbetrieb), Ralf Beuting (Umwelt) und die Unternehmenssprecher Norbert Konegen und Reimund Kreutzberg zusammen, um die Eckpunkte für ein Betriebsgeschehen unter erschwerten Bedingungen festzulegen. Bei dem Brand, durch einen technischen Defekt ausgelöst, wurden 69 Busse zerstört, der dabei entstandene Schaden beläuft sich nach Schätzungen auf rund 17 Millionen Euro.

Seit Anfang dieser Woche kehrt wieder zunehmend der Alltag ein in die Betriebsabläufe des Nahverkehrsunternehmens. Bereits am Montag konnten die aufwendigen Pendelfahrten zwischen Herten und Bottrop eingestellt werden, seit dem gestrigen Dienstag parken gut 20 Fahrzeuge wieder auf einem angemieteten Gelände direkt neben dem Bottroper Betriebshof. Das entzerrt die Dienste vieler der gut 1000 Mitarbeiter der Vestischen, sorgt dafür, dass nach und nach mehr und mehr Ruhe und Normalität eintreten.

Auch der Fuhrpark – bei dem Feuer wurde gut ein Drittel der Fahrzeugflotte der Vestischen zerstört – nimmt wieder Formen an. In diesen Tagen werden 62 Busse in Herten und Bottrop eintreffen. Sie sollen dafür sorgen, dass der Betrieb auch zum Schulstart ab Montag gestemmt werden kann. 20 Busse kommen von der Bogestra, die im Betriebshof in Ückendorf abgestellt waren, weil sie nach der Abschreibung weiterverkauft werden sollten. Je sechs weitere Busse kommen aus Herne (HCR) und aus Essen (EVAG), fünf aus Dortmund (DSW 21), vier aus Oberhausen (STOAG) und 21 werden von privaten Unternehmen angemietet. Das macht die Flotte wieder flott und deutlich bunter. Dass hier und da Fahrgastinformationen wieder durch Steckschilder am Bus unters Volk gebracht werden, hat ebenfalls Charme.

Norbert Ahmann

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