Unsicherheit an Flohmarkt-Tagen bleibt
05.11.2010 | 18:21 Uhr 2010-11-05T18:21:00+0100
Erle.Die Verkehrssituation auf der Willy-Brandt-Allee wird sich an den samstäglichen Flohmarkttagen auch in Zukunft eher unsicher gestalten. Das musste die Bezirksvertretung Ost zur Kenntnis nehmen.
Auf Antrag der CDU hatte sich das Gremium mit dem Thema beschäftigt. CDU-Bezirksfraktionsvorsitzender Thorsten Dercar berichtete, dass die Lage nach wie vor katastrophal sei. Zahlreiche Bürgerbeschwerden lägen seiner Partei vor. Gefährdet seien sowohl Autofahrer als auch Fußgänger. Oft könnten Beinahe-Unfälle und „unzählige Verkehrsverstöße“ beobachtet werden. Bezirksbürgermeister Heinz Macziaßek bekräftigte die Beobachtungen: Seit Jahren habe sich an der Situation nichts geändert, es sei chaotisch. Macziaßek vermutet, dass „viele Schutzengel“ mit im Spiel seien, da noch nichts Schlimmeres passiert sei.
Die CDU-Fraktion halte es, so Dercar, für „dringend notwendig“, dass Abhilfe geschaffen werde. Er forderte, dass auf der Willy-Brandt-Allee an mehreren Stellen das 180°-Wenden und die Einfahrt in die Daimlerstraße untersagt werden. Der städtische Verkehrsplaner Keller bestätigte, dass es samstags auf der Straße ein erhöhtes Unfallaufkommen gebe, gottlob bislang nur mit geringen Sachschäden. Er vermutet, dass sich durch eine reine Beschilderung ein anderes Verkehrsverhalten kaum durchsetzen lasse. Außerdem würde das Problem des Wendens nur verschoben, Ein Einfahrt-Verbot in die Daimler-straße sei außerdem schwer machbar, ohne das anliegende Gewerbe zu beeinträchtigen. Auch hier würden Schilder allein wenig nutzen. Allerdings versprach Keller, das Problem noch einmal mit der Polizei zu diskutieren.
Für Dercar war die Antwort der Verwaltung „unbefriedigend“. FDP-Bezirksverordneter Jens Schäfer trat ihm zur Seite: „Es muss präventiv etwas getan werden, bevor etwas passiert.“
11:57
An der Willy-Brandt-Alle herrscht doch eh keine richtige Flohmarktstimmung mehr.
Ich habe nicht´s gegen Türken, aber auf ´nem Türkenbasar ist weniger los als an der W.-B.-Allee.
Kaum ein Durchkommen, mit Kinder schon garnicht.
Lebensmittel, neue Kleidung und Elektrogeräte, Handy´s und Navy´s. Wieso nennt sich dieses Spektakel eigentlich noch Flohmarkt und nicht Super-Supermarkt?
Ich erinnere mich noch an Zeiten, da war auf ´nem Flohmarkt der Verkauf von Neuwaren nicht erlaubt.
Da machte man sich über Trödel, gebrauchten Artikeln wie Spielzeug und Porzellan her.
Da war alles noch übersichtlich, da gab´s alte Schallplatten, statt nagelneue DVD´s und CD´s. Da konntest Du mit der Familie, mit Kinderwagen oder gar mit ´nem Rollstuhl durch.
Ich kann mir von dieser Art Flohmarkt nicht´s mehr abgewinnen.
in diesem Sinne
12:11
Erst MUß (!) ein Kind tot gefahren werden, vermutlich dann erst wird die Verwaltung reagieren.
Für die Verkehrssicherheit wärend der Flohmarktveranstaltungen ist der Flohmarktbetreiber verantwortlich.
Wie wäre es, wenn die Verwaltung den Flohmarktbetreiber endlich mal in seine Pflicht nehmen würde?!
Falls mit dem Flohmarktbetreiber kein einvernehmliches Übereinkommen möglich sein sollte, dann sind diese marktveranstaltungen bis auf weiteres komplett zu verbieten.
10:24
Ein wenig mehr Durchsetzungsvermögen und mehr Präsentz seitens der Polizei und des Ordnungsamtes. Das wirkt Wunder.... Wetten?