Umzug wohl vom Tisch
11.09.2009 | 15:37 Uhr 2009-09-11T15:37:00+0200Der Wochenmarkt in Buer wird wohl auf dem angestammten Platz - dem Marktplatz - bleiben. In der Bezirksvertretung Nord hieß es am Donnerstag von fast allen Seiten, das Thema eines Umzugs zur Domplatte sei nunmehr wohl vom Tisch.
Anlass waren die Detailplanungen zum Platzumbau der Domplatte. Die Planerinnen sagten, dass sich der neue Platz auf jeden Fall anbieten würde für kleinere Event-Märkte - etwa einen Blumen- oder Handwerkermarkt. Dazu reiche die Platzkapazität aus. Angeordnet werden sollte der Markt um die Treppenanlage herum, an der die Hütten und Stände dann Rücken an Rücken ständen. Allerdings sei der Platz für den Wochenmarkt zu klein, hieß es. Würde man die heutigen Stände vom Springemarkt übertragen, würden sich diese bis ans Ende des Russellplatzes, der Hochstraße (Richtung Hagenstaße) und rund um den Dom erstrecken. „Damit ist das Thema Marktumzug erledigt”, sagten Sprecher mehrerer Parteien. Dieses Ansinnen solle man nicht weiter verfolgen, hieß es.
Auch Bezirksbürgermeister Thomas Klasmann hält einen Umzug nun nicht mehr für wahrscheinlich. Es sei nicht nur zu eng, sondern die Fragen der Anlieferung und der Infrastruktur würden weitere Probleme aufwerfen und fast unlösbar erscheinen.
Generell, so die Planerinnen, werde es auf dem Platz eine Infrastruktur geben, also Wasser- und Stromanschluss. Aber offenbar nicht so viele, um den buerschen Wochenmarkt optimal zu versorgen. Die Anschlüsse werden versteckt in neu aufzustellende Bänke eingebaut. Diese Bänke bestehen aus Sichtbetonfertigteilen und haben Stahlauflagen und Lehnen.
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