THS reizt grünes Gold
19.02.2010 | 17:43 Uhr 2010-02-19T17:43:00+0100
Der Wohnungskonzern THS könnte erster Abnehmer der Bio-Wärme aus dem Biomasse-Park Hugo werden. NRW-Umweltminister Uhlenbrock kam zum Start des Projekts.
Der Wohnungskonzern THS wird möglicherweise einer der ersten Abnehmer des „Produkts Wärme“ aus der Nutzung des Biomassenparks auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Hugo sein. Derzeit führen die RAG Montan Immobilien GmbH und der in Horst ansässige Wohnungskonzern „Gespräche“ über eine Zusammenarbeit, bestätigte Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung von RAG Montan Immobilien, beim offiziellen Start des Landespilotprojekts am Freitag auf Hugo. Angedacht sei, dass die THS-Siedlungen im Umfeld des ehemaligen Bergwerks mit Wärme aus dem künftigen Biomassepark versorgt würden. Nähere Details wollte Noll nicht nennen.
Zum Projektstart war eigens NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenbrock nach Buer gereist, um dem ungewöhnlichen, landesweit einmaligen Vorhaben seinen ministeriellen Segen zu geben, aber auch, um gemeinsam mit Noll sowie Jürgen Eikhoff, Mitglied des RAG-Vorstandes, sowie Dietmar Richter, dem Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, einen Kooperationsvertrag zu unterschreiben. Denn der Biomassepark Hugo soll künftig als Referenzprojekt dienen und landesweit Nachahmung finden.
Diese Rahmenvereinbarung eröffne die Möglichkeit, weitere Industriebrachen im Ruhrgebeit als Biomasseflächen zu entwickeln, sagte der Minister. „Damit beschreiten wir einen Weg vom ehemaligen schwarzen Gold zum zukünftigen grünen Gold.“ Der Prokjektstart stelle einen Wendepunkt bei der Nutzung erneuerbarer Energieressourcen dar.
Uhlenbrock betonte, dass gleichzeitig eine neue Form des urbanen Grüns entstehe: Eine Biomasse-Plantage, die nicht nur energetischen Zwecken dienen werde, sondern auch als eine neue Form städtischen Grüns, die den Anwohnern als Erholungs- und Freizeitfläche offen stehen solle.
RAG-Vorstand Eickhoff sprach von einem europaweit ersten großflächigem Projekt inmitten eines Ballungsraumes. Immerhin würden für die „Kurzumtriebsplantage“ 22 ha hergerichtet, auf der schnell wachsende Gehölzer wie Pappeln oder Weiden regelmäßig geerntet und energetisch genutzt werden. Eickhoff kündigte an, dass die Sanierung des Hugo-Geländes bis 2012 abgeschlossen sein soll.
Dietmar Richter vom Landesbetrieb Wald verwies auf die historische Verbundenheit von Bergbau und Forstwirtschaft, die auf Hugo neu gefestigt werde. Auf das Regionalforstamt komme eine visionäre Aufgabe zu, eine neue Art von Wald, einen urbanen Wald, zu begleiten, aber auch als Portal zum Biomassepark künftig Ansprechpartner für Besucher zu sein.
Auf Interesse stieß der Vorschlag, in dem auf Hugo ansässigen Regionalforstamt Ruhrgebiet (im ehemaligen Inkubator) eine Referenz-Anlage zur Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs, eine sogeannte „Holzhackschnitzel-Heizung“, zu installieren. „Tolle Idee“, beschied RAG-Montan-Immobilienchef Noll. Doch wie im Fall THS stehe man auch hier erst am Anfang von Gesprächen.
Siehe Kommentar: Die Woche in Buer
00:57
Witzig, ich weiß nämlich aus zuverlässigen Quellen das der Verein rein garnichts von der Stadt bekommt.
02:02
@ #10 von j4son
Seit wann das denn?
Würde ich Ihnen gerne mitteilen.
Doch leider wird das Ratsinformationssystem der Stadt Gelsenkirchen saumäßig schlecht geführt.
So ist selbst heute, nach über einem halben Jahr nach der letzten Kommunalwahl (!), noch immer nicht eine Aktualisierung von z. B. den Zusammensetzungen der einzelnen Bezirksvertretungen erfolgt.
Ebenso schluderig werden auch die anderen Bereiche (Vorlagen, Tagesordnungspunkte, Sitzungsprotokolle, etc.) des Ratsinformationssystems geführt.
Einen entsprechenden Nachweis zu erbringen ist daher unmöglich.
22:12
Geld ist da, zumindest wird der Verein durch direkte Geldzahlungen durch die Stadt Gelsenkirchen finanziert.
Bitte? Seit wann das denn?
21:59
@ #7 von Dittsche
Geld ist da, zumindest wird der Verein durch direkte Geldzahlungen durch die Stadt Gelsenkirchen finanziert.
Aber vielleicht sind einem gewissen Herrn in diesem Verein rote Lichter im heimischen Garten zu platzieren einfach wichtiger?!
21:56
@ #6 von kaputtesGelsenkirchen
Keine Fragen.
Nur eine Feststellung:
Sie beschimpfen den Mieter als Mietnomanden, obwohl er Ihrem Bruder offenbar keinen einzigen Cent Miete schuldig ist.
Darum ist es auch uninteressant weiter zu fragen, weshalb dem Mieter der Hof gefegt und das Treppenhaus gereinigt wird.
Tipp: Künftig nicht mehr an Hartz IV Empfänger vermieten.
16:04
Na hoffendlich wird dieses Vorhaben sich später nicht als eine riesige Luftnummer entpuppen, wie alles, was je auf Hugo mal geplant war.
Bin mal gespannt, wann der Trägerverein mal das
verrostete Schachtgerüst sanieren will.
Geld ist ja wohl da, wie aus der Presse zu entnehmen war.
Glückauf.
15:59
@5 Eisdiele
Das ist kein Käse, sondern die Wahrheit. Die Wohnung befindet sich in Scholven und gehört meinem Bruder. Der Mieter wohnt dort, obwohl ihm bereits zum Oktober letzten Jahres gekündigt wurde, weil er die Wohnung so dermaßen verkommen lässt, dass beispielsweise durch einen Wasserschaden auch die darunter liegende Wohnung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Seine Miete zahlt die Stadt Gelsenkirchen ebenso die 2 bis 3 Personen, welche zweimal im Monat für diesen Mann den Hof fegen und das Treppenhaus säubern. Noch Fragen?
14:29
@ 4 von kaputtesGelsenkirchen
Was für einen Käse schreiben Sie denn da?
Arbeitskolonne?
Flurwoche?
Wohnt der im Rathaus Buer? Ich meine, weil nach Ihren Aussagen gleich eine ganze Kolonne anrollt. Und die Flurreinigung wird bezahlt, aber die Mietenicht, weil, er ist ja nach Ihren weiteren Aussagen Mietnomade?!
Sorry, Ihre Geschichte hört sich mehr nach einem Märchen aus 1001 Nacht an als nach einer glaubhaften Tatsache.
Aber die mangelnde Kontrolle der mietrechtlichen Verpflichtungen hinsichtlich Flurreinigung und Räumdienste (Schnee-, Eis- und Laubräumung)der THS-Mieter durch die THS ist ein schon lange bekanntes Problem.
Auch werden trotz vorhandenem Kabelanschluß riesige Satellitenschüssel auf Balkonen und an Fassaden anstandslos hingenommen.
Man muß sich nur einmal am Eingang des Stadions Lohmühle an der Hugostraße hinstellen und auf den riesigen Wohnkasten gegenüber schauen.
Große Satellitenschüssel auf vielen Balkonen und Kabel werden teilweise kreuz und quer gezogen. Das verschandelt die Optik schon sehr.
Hier sollte die THS als Eigentümerin mehr auf den Gesamteindruck ihrer Vermietungsobjekte achten.
13:10
Bleibt zu hoffen, dass die Idee, in größerem Stil aus Biomasse Energie zu gewinnen, nicht genauso floppt, wie einst der Versuch, aus Raps Treibstoff zu gewinnen, was aufgrund des immensen Flächenbedarfs sowohl ökologisch, als auch agrarpolitisch völlig ins grüne Höschen ging....
@3 Zeche.
In meiner Nachbarschaft wohnt ein Mitnomade, für den die Stadt sogar eine Arbeitskolonne bezahlt, die für ihn die Flurwoche übernimmt. Allerdings wird das Haus nicht von der THS verwaltet.
11:47
THS sollte sich besser mal darum kümmern, dass alle Mieter auch ihren Mieterpflichten nachkommen.
THS kassiert nur Geld.
Aber wenn es darum geht, dass gewisse Mieter keinen Bock darauf haben die Flurreinigung vorzunehmen und ihrer Schneeräumpflicht nachzukommen, da zeigt die THS keinerlei Interesse.
Hier geht es besonders um die Wirtschaftseinheit: Kuhlmannsweg, Flutgrabenweg, Hugostraße, Beckeradsdelle.
Ruft man bei der THS an, kümmert sich anschließend keine Sau um die berechtigten Beschwerden.
Evtl. könnte die THS hier eine weitere Tochterfirma gründen und die Flurreinigungen und Schneeräumdienste künftig von dieser Firma ausführen lassen.
Die Kosten sind selbstverständlich über die Betriebskostenabrechnungen wieder hereinzuholen.
Anmerkung: Meistens handelt es sich bei den wenig Pflichtbewußten um diejenigen, deren Miete durch die Kommune im Wege von Hartz IV übernommen wird.