Team SuckerPunch aus Gelsenkirchen-Buer rockt beim "Unholy Underground"
10.03.2011 | 17:57 Uhr 2011-03-10T17:57:00+0100
Gelsenkirchen-Buer. Beim "Unholy Underground“- Wettbeweb in Oberhausen geht das Team SuckerPunch aus Gelsenkirchen-Buer an den Start. Und die Nachwuchs-Thrasher von Final Depravity haben einen Gig in der Bochumer Matrix an Land gezogen. Eine Band kann noch dabei sein.
Nach dem völlig verdienten Einzug ins Champions-League-Viertelfinale und dem garantiert ebenso sicheren 11:2 gegen die Main-Kicker aus Frankfurt am morgigen Samstag ist man in Buer sowieso guter Stimmung und braucht kaum äußeren Anreiz für ausschweifende Festivitäten. Entsprechend übersichtlich präsentiert sich entsprechend der Veranstaltungskalender.
Lediglich im Lokal ohne Namen wird die organisierte Party-Fahne hochgehalten. Flaggenträger sind diesmal die Plattenjongleure Feyni und Patrick, die glamouröse Rhythmen aus unabhängigem Anbau erklingen lassen werden. Das beinhaltet garantiert tanzbare Lala aus den Bereichen Rock, Pop und Elektro sowie Einsprengsel alter Bekannter. Die Glamorous Indie Beats Party starte am morgigen Samstag um 22 Uhr. Eintritt wird’s kosten, aber über die genaue Summe wird noch verhandelt.
„Unholy Underground“-Wettbewerb mit buerscher Beteiligung
Da hilft dann mal wieder nicht der Blick sondern nur die Fahrt in die Ferne. Oberhausen könnte zum Beispiel eine Idee für den an handgemachter, gitarrenorientierter Musik Interessierten sein. In der dort angesiedelten Helvete steigt morgen Abend das Finale (Oho!) des diesjährigen „Unholy Underground“-Wettbewerbs, der von den den Gelsenkirchener Consol Studios ausgelobt wird. Und ohne buersche Beteiligung geht natürlich auch in diesem Fall mal wieder gar nichts. Die Beteiligung hört in diesem Fall auf den Namen Team SuckerPunch und sollte dem einen oder anderen mittlerweile ein Begriff sein, machen sich die vier Kombattanten doch schon seit einigen Jahren um Rockklänge der rotzigen Art verdient. Die Plätze zwei bis acht werden sich aus lokalpatriotischer Sicht hoffentlich dann Dark Days Ahead, Panzram, Frigoris, Killing Culture, Insane Addiction, Crossplane und Flight Your Addiction teilen. Um 18.30 Uhr ist an der Friedrich-Karl-Straße 63 Einlass; erste Töne werden für 19 Uhr erwartet. Karten gibt es an der Abendkasse.
Bei den Rabauken von Wortmord , bei denen bekanntlich auch der ehemalige Sodomist Peppie („Grave Violator“) die Saiten strapaziert, hat Gitarrist Thorsten „Toto“ Hain in letzter Zeit so manche schlaflose Nacht verbracht, um der ohnehin schon existenten myspace-Präsenz noch eine richtige Homepage an die Seite (tolles Wortmordspiel in diesem Zusammenhang – ha, schon wieder!) zu stellen. Unter www.wortmord.com gibt’s alle Infos rund um die derbe thrashende Combo zu aktuellen Geschehnissen rund um die Band sowie Konzertdaten und so weiter und so fort. Eine wahre Wonne für Aug’ und Ohr ist außerdem das professionell beim „Witchhunter Tribute Festival“ aufgezeichnete Musikfilmchen zu „Willkommen im Club der lebenden Leichen“.
Schmucker Gig
Die ebenfalls nicht gerade zimperlich musizierenden Kollegen von Final Depravity haben unterdessen einen schmucken Gig an Land gezogen: Am 23. April werden die Nachwuchsthrasher gemeinsam mit den Bay Area Heroen von Forbidden die Bochumer Matrix in Schutt und Asche legen. Mit an Bord sind außerdem auch noch Desaster, Accuser, Mercury Tide (um den ehemaligen Angel Dust Musikanten Dirk Thurisch) Dipsomania und, ja und. Ein Platz auf der Liste ist nämlich noch frei und wartet nur darauf, von einem aufstrebenden Spielmannszug gefüllt zu werden. Interessenten brauchen, um den Slot zu ergattern, noch nicht einmal eine ausufernde Bewerbung mit Lebenslauf und polizeilichem Führungszeugnis aufsetzen, sondern müssen lediglich eine Email an info@matrix-bochum.de richten. Besagte Mail sollte lediglich Hinweise auf eine myspace-Präsenz mit Hörbeispielen sowie Angaben über den Heimathafen der Band und eine Telefonnummer enthalten.
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