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Gesamtschule Buer-Mitte

Starker Jahrgang

31.08.2010 | 18:23 Uhr
Starker Jahrgang
Neuer Glanz: Das Oberstufengebäude der Gesamtschule Buer-Mitte nach der Sanierung. Foto: Sebastian Konopka / WAZ FotoPool

Die Gesamtschule Buer-Mitte (GBM) ist mit der zahlenmäßig stärksten je an der GBM angetretenen Jahrgangsstufe 11 ins neue Schuljahr gestartet. „Wir haben 146 Schülerinnen und Schüler“, berichtet Schulleiterin Dr. Brigitte Schulte, das sei eine der größten 11er Jahrgänge in NRW.

Und auch die Gesamtzahl der Oberstufenschüler, nämlich 350, muss keinen Vergleich scheuen: Die GBM-Oberstufe ist die größte Gesamtschul-Oberstufe im Regierungsbezirk Münster und auch im Vergleich zu Gymnasien eine der größten im Land.

Schulte: „Das liegt zum einen an den vielen Anmeldungen von anderen Schulen, vor allem von Realschulen, zum anderen aber auch an der stetig wachsenden Quote von eigenen Schülern mit Berechtigung zur Oberstufe.“ So hätten aus dem letzten Jahrgang 10 mehr als 85 % die Fachoberschulreife (Realschulabschluss) erreicht, über 60 % sogar mit Qualifikation, was den Sprung in die Oberstufe erlaube. Das waren 99 Schüler, so Schulte, von denen 83 in die Jahrgangsstufe 11 gingen, mehr als sonst. Da auf der anderen Seite der Andrang von außen unvermindert stark geblieben sei, habe man sich entschlossen, den Jahrgang zu vergrößern, berichtet Oberstufenleiterin Gudrun Friese. Ähnlich viele „Auswärtige“ wie sonst, nämlich 63 (da-runter zehn Hauptschul-Absolventen) ließ man zu, so dass statt 120 nun 146 Schüler im Jahrgang 11 seien, so Friese. „Das lässt erwarten, dass die Abiturientenzahlen in Zu-kunft die Hunderter-Marke des vorletzten Jahrgangs deutlich überschreiten.“

Der Jahrgang 11 sei auch ein ganz erfolgreicher, lobt die Schulleiterin, schließlich seien die Schüler als 5er vor Jahren „nicht unbedingt mit gymnasialer Empfehlung“ gekommen. Die Qualität der Stufe spreche daher letztlich für die gute Arbeit an der GBM.

Aber auch der Lernort der GBM-Oberstufe, das sanierte Schulgebäude am Rathausplatz, böte den Oberstufenschülern beste Voraussetzungen. Die neuen hellen Räume, technisch und funktional bestens ausgestattet, verbesserten die Arbeitsbedingungen, aber auch die Arbeitsatmosphäre, was sich positiv auf Motivation und Verhalten auswirke, so Schulte. „Das optimiert das Lernen und verbessert auch das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern.“

Georg Meinert

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