Stadt: Keine Rennszene auf Polsumer Str.

Wenn das Thema Raserei auf Hauptverkehrsstraßen in Gelsenkirchen angesprochen wird, dann kommt schnell die Polsumer Straße ins Spiel. Dennoch will die Stadt nicht von einer „organisierten Rennszene“ sprechen, wie es sie in anderer Größenordnung in anderen Städten gibt. Das ist das Fazit, das die Verwaltung zieht als Antwort auf eine Anfrage, die Dominic Schneider (SPD) in der Bezirksvertretung Nord gestellt hatte.

Bis Mitte September haben die Verkehrsüberwachung der Stadt und die Polizei auf der Polsumer Straße an verschiedenen Messstellen 35 Radar- und acht Lasermessungen durchgeführt. Auch im Umfeld von Marler Straße und Eppmannsweg sowie auf den Nebenstraßen der Polsumer Straßen wurden Geschwindigkeiten gemessen. Diese Kontrollen seien sehr aufwändig, führten aber oft dazu, dass sich Verkehrsteilnehmer für den Moment korrekt verhielten oder aber die Örtlichkeit wechselten. Immerhin: Im laufenden Jahr wurden fünf Anzeigen wegen einer Ordnungswidrigkeit in Folge von Autorennen geschrieben. Wegen des fehlenden Personals könne eine Überwachung nicht flächendeckend, sondern eher nur punktuell geschehen.