SPD Buer diskutiert über Zukunft der Markthalle

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„Mit seinen Vorstellungen zur Markthalle ist Investor Thomas Bernau bei der SPD gut angekommen“, sagt Klemens Wittebur, Vorsitzender der SPD-Fraktion Nord. Am Mittwochabend war Bernau in der Oisin Kelly Gallery vor die versammelten Genossen des Ortsvereins Buer-Mitte I getreten und hatte sein Konzept vorgestellt. „Ein glückliches Händchen“, wünscht die SPD Bernau. Denn die Genossen waren einerseits glücklich, dass einige ihrer Befürchtungen nicht eintreffen werden: So erklärte Bernau öffentlich, dass es im oberen Geschoss der Markthalle kein Fitness-Studio geben wird – „Die Verhandlungen mit einem Investor sind gescheitert“. Außerdem erteilte er den Befürchtungen eine Abfuhr, dass er in der Markthalle eine Spielhalle etablieren möchte.

Andererseits versprachen die SPD-Politiker ihre Unterstützung. „Er möchte die Situation auf dem Marktplatz optisch verändern“, sagt Wittebur. Müllbehälter und zusammengeklappte Marktstände, die den Platz außerhalb der Marktzeiten verschandeln, sollen verschwinden. „Das wird ein schwieriges Unternehmen, aber da sind wir auf Bernaus Seite“, so Wittebur. Gefallen hat der SPD vor allem, dass „ein stimmiges Konzept und Qualität Bernau vor Schnelligkeit gehen“, so Wittebur.

Auch nach dem Abend bei der SPD bleibt der zeitliche Rahmen unklar. „Alles hängt davon ab, ob sich Bernau außergerichtlich mit dem Mezzomar (wir berichteten) einigt“, so Wittebur. „Wir haben uns die Mezzomar-Lokale in Dorsten, Duisburg und Recklinghausen angeschaut“, sagt Bernau. „Sie weisen eine andere Qualität auf. Wenn das Mezzomar bereit ist, diese Qualität auch in Buer zu liefern, steht einer Einigung nichts im Wege.“