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Sekundarschule muss noch Partner suchen

08.02.2012 | 17:41 Uhr
Sekundarschule muss noch Partner suchen
In den Räumen der Hauptschule am Eppmannsweg in Hassel nimmt demnächst auch die neue Sekundarschule ihren Betrieb auf. Foto: Thomas Schmidtke

Gelsenkirchen-Hassel.  In einer Stellungnahme zur Berichterstattung über die Genehmigung der neuen Sekundarschule in Hassel betonen die Schulleiter der Realschule an der St.-Michael-Straße, Werner Gallmeister, und der Hauptschule am Eppmannsweg, Jörg Kuhlmann, dass die neu zu gründende Schule keinerlei Kooperationsverträge mit anderen weiterführenden Schulformen habe.

In einer Stellungnahme zur Berichterstattung über die Genehmigung der neuen Sekundarschule in Hassel betonen die Schulleiter der Realschule an der St.-Michael-Straße, Werner Gallmeister, und der Hauptschule am Eppmannsweg, Jörg Kuhlmann, dass die neu zu gründende Schule keinerlei Kooperationsverträge mit anderen weiterführenden Schulformen habe.

Ob entsprechenden Verträge mit dem Leibniz-Gymnasium und dem Eduard-Spranger-Berufskolleg, die mit der Haupt- und Realschule zur Zeit bestehen, auch von der neuen Schule angestrebt werden, sei noch völlig unbestimmt. Gallmeister: „Ich weiß nicht, ob die Gremien der neuen Sekundarschule daran überhaupt ein Interesse haben.“

Auch die Aussage, dass sich die Hasseler Haupt- und Realschule „auf einen Zusammenschluss“ geeinigt hätten, sei nicht korrekt. Richtig sei vielmehr, dass sowohl die Hauptschule als auch die Realschule „auslaufend geführt werden bis zum Jahr 2017, wenn im Sommer 2012 die Sekundarschule in Hassel an den Start geht.“

Die neue Sekundarschule wird, so wurde es bei einer Sondersitzung der Bezirksvertretung Nord verkündet, im Hauptschulgebäude aufnehmen und später beide Standorte nutzen. Gemeinsam stellten bei dieser Sitzung auch beide Schulleiter ein pädagogisches Konzept für die neue Sekundarschule vor, dass von den Gremien beider Schulen gemeinsam entwickelt wurde.

Von einem Schulprogramm zu sprechen sei, so die beiden Schulleiter, nicht richtig. Sie stellen in diesem Zusammenhang klar: „Korrekt muss es heißen, dass eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Lehrkräften der Haupt- und Realschule, Vertretern der Bildungsoffensive Hassel, Vertretern des Referates 51 und des Kommunalen Bildungsbüros und der Bezirksbürgermeister ein Pädagogisches Konzept erarbeitet haben, das Grundlage für das Genehmigungsverfahren für die Sekundarschule Hassel ist.“ Das Programm müsse die neue Schule entwickeln.

Peter Marnitz

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