Schulhof macht Stadterneuerung in Hassel sichtbar

Joshua (12, v.li.), Damian (11) und Maurice (11) probierten das Klettergerüst bereits aus, während in der Aula noch die Feierstunde stattfand.
Joshua (12, v.li.), Damian (11) und Maurice (11) probierten das Klettergerüst bereits aus, während in der Aula noch die Feierstunde stattfand.
Foto: FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen-Hassel.  . Zwei Tischtennisplatten, zwei Basketballkörbe: Mehr hatte der Schulhof der Hauptschule am Eppmannsweg nicht zu bieten. Jetzt ist aus der grauen Asphaltfläche ein bunter Spiel-, Bewegungs- und Kletterparcours geworden, Kleinspielfelder für Fußball und Basketball inklusive. Nach einer kleinen Feierstunde in der Aula konnten die Schülerinnen und Schüler der im selben Gebäude untergebrachten Sekundarschule Hassel die neuen Bewegungsangebote gleich ausprobieren.

Schülerband und offizielle Reden, Info-Tafeln und Gäste aus Politik, Verwaltung und Schulaufsicht: Das alles ließ darauf schließen, dass der Vorstellung des umgestalteten Schulhofes eine ganz besondere Bedeutung zukommt.

Denn der Umbau ist eines der ersten Bauprojekte, die für das Stadterneuerungsprogramm an der Stadtgrenze Hassel/Westerholt stehen. Wie eine „bewegte Schule“ aussehen könnte, hatten Schülerinnen und Schüler 2013 während einer Projektwoche erarbeitet. Es folgten zahlreiche Planungssitzungen in Schule, Rathaus und Stadtteilbüro und dann der Beschluss, für dieses Vorhaben rund 270 000 Euro bereit zu stellen. Sieben Monate lang wurde auf dem Schulhof gearbeitet, wurde Asphalt beseitigt, wurden Spielgeräte und Klettergerüste aufgebaut und sogar ein „grünes Klassenzimmer“ angelegt, das Unterricht im Freien ermöglicht.

Bezirksbürgermeister Thomas zeigte sich beeindruckt und spürte schon die Aufbruchstimmung, die von diesem Projekt ausgeht. In Richtung Schüler reckte er den Daumen: „Ihr habt alles richtig gemacht.“