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Die Woche in Buer

Schnelle Hilfe

20.07.2010 | 17:34 Uhr

Der Sturm, der am 17. Juli den Stadtnorden schwer getroffen hatte, hat Buer auch in den Tagen danach noch beschäftigt. Überall ratterten die Kettensägen, Bagger zerrten Baumstämme und Äste von den Straßen und Gehwegen, Häcksler schredderten Laub und Zweige.

Dabei ging es schnell, die Schäden zu beseitigen. Schon in der Nacht hatten Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und private Gartenbauer im Großeinsatz einen Großteil der Straßen wieder frei geräumt - und das nicht nur an den Hauptverkehrsadern.

Am Samstag und Sonntag übernahmen dann Gelsendienste. Im internen Register als „Sondereinsatz“ verbucht, rückten an beiden Tagen über 20 Mitarbeiter und ein gutes Dutzend Fahrzeuge aus, um der Lage Herr zu werden. Und obwohl eigentlich die Sicherung von Straßen und Gehwegen im Fokus stand, wurde auch manchem Anwohner zwischendurch spontan und unbürokratisch geholfen. „Unser gesamter Hauseingang war durch Bäume versperrt“, berichtete ein Leser. „Und in einer Stunde waren Gelsendienste da und haben den Weg freigeräumt.“

Dass es bei all dem Chaos auch zu Einschränkungen kam, liegt auf der Hand. Wo gehobelt wird, da fallen Späne - im wahrsten Sinne des Wortes. Dass es dabei nach dem Bericht eines Lesers gerade auf dem Friedhof Probleme gab, zwischenzeitlich einzelne Gräber zu erreichen, ist sicherlich unglücklich und für die trauernden Hinterbliebenen eine unangenehme Situation.

Dennoch: Hut ab vor den Einsatzkräften, die binnen kürzester Zeit wieder für (fast) Normalzustände auf den Straßen gesorgt haben.

Sebastian Konopka

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