Rock am Dom: Zum ersten Mal machen auch Chöre mit

Die German Silver Singers sind inzwischen deutlandweit bekannt.
Die German Silver Singers sind inzwischen deutlandweit bekannt.
Foto: anb
Was wir bereits wissen
Das kleine Musikfestival Rock am Dom weitet sich. Zum ersten Mal findet es an zwei Tagen statt – am 12. und 13 Juni, wie immer im Schatten von St. Urbanus

Gelsenkirchen-Buer..  Live, ganz ohne elektrische Verstärkung, umsonst und draußen – und das zwei Tage lang: So präsentiert sich Rock am Dom am 12. und 13. Juni auf dem St. Urbanus-Kirchplatz mitten in Buer. Das kleine Musikfestival im Schatten von St. Urbanus bittet zum ersten Mal auch Chöre auf die Bühne. Gleich fünf Gruppen konnten für die Premiere verpflichtet werden.

Moderne Rock- und Pop-Töne sollen den Freitagabend bestimmen, wenn am 12. Juni ab 18 Uhr die Young Singers vom Max-Planck-Gymnasium, die Swingfoniker, die Voicetoys und Gospel after Eight auftreten werden, gefolgt von den German Silver Singers, einem deutschlandweit bekannten Ü60-Chor. „Zum Abschluss gibt es einschönes Finale mit allen Chören, vor und auf der Bühne“, versprechen Andreas Szepan und Marty West von den Boat People, die Rock am Dom zusammen mit dem Kreativzentrum Vest 2013 ins Leben gerufen haben und seitdem auf ein treues Publikum setzen können.

Der nachfolgende Samstag, 13. Juni, ist dann Bands und Einzelinterpreten gewidmet, die sich ab 16 Uhr vorstellen werden. Schnitzel of Destiny, eine Hardrock-Formation aus dem C@fé 42, und die Black Tigers vom MPG sorgen zunächst für kraftvolle Beats, so dass Sängerin und Liedermacherin Berit mit ihren Boys während der Zeit des Gottesdienstes melodiösere Töne anschlagen kann.

Purple Schulz als Top Act

Das Abendprogramm gestalten dann The Dublinkis und die Boat People. „Durch die Unterstützung einiger Sponsoren war es möglich, einen Top Act zu verpflichten“, berichtet Andreas Szepan von den Vorbereitungen der letzten Monate. Purple Schulz wurde in den 1980er Jahren mit „Verliebte Jungs“ und „Sehnsucht“ bekannt und passt als Sänger und Songschreiber genau in das Rock am Dom-Konzept. Auf der Domplatte wird er, begleitet von Gitarre, Klavier und Schlagzeug, aber auch aktuelle Lieder und eine Mischung aus Kabarett und Kleinkunst präsentieren.

Die Organisatoren wollen mit Rock am Dom ein möglichst breites Publikum von Jung bis Alt ansprechen. Und damit sich der Aufenthalt möglichst komfortabel gestaltet, werden für den Chor-Abend Bierzeltgarnituren aufgestellt, damit die Zuschauer die Chor-Auftritte im Sitzen verfolgen können. An beiden Tagen wird es eine „ausreichende Gastronomie“ geben, versichern Andreas Szepan und Marty West.