Regionalligastadion: Bagger rollen Ende Mai an

Wenn am 23. Mai das letzte Bundesliga-Tor gefallen ist, können nach dem Pfingstwochenende die Bagger in Richtung Parkstadion rollen, um mit den Arbeiten für den Bau eines Regionalligastadions zu beginnen. Der rechtliche Rahmen dazu wurde gestern Nachmittag in der Bezirksvertretung Ost abgesteckt: Einstimmig sprach sich das politische Gremium für den Satzungsbeschluss aus, der den Bebauungsplan Nr. 416 rechtskräftig macht. Jetzt fehlt nur noch die Zustimmung des Planungsausschusses und des Rates.

Wie mehrfach berichtet, wird im Umfeld des ehemaligen Parkstadions das Gelände modelliert und die Nord- und die Südkurve angeschüttet. Erhalten bleibt die Gegengerade. Darüber hinaus werden acht weitere Fußballfelder entstehen, ein Parkhaus, das Tor Auf Schalke gebaut und das Gesundheitszentrum erweitert. Peter Föcking vom Planungsreferat der Stadt freute sich über die zügige Abwicklung des Verfahrens: „Vor sechs Monaten hatten wir die erste Bürgerbeteiligung, jetzt gibt es schon den Satzungsbeschluss.“

Gebaut wird auch an anderer Stelle im Gelsenkirchener Osten. Bewohner der Oemkenstraße können sich darauf einstellen, dass ab der Jahresmitte die Fahrbahn der Siedlungsstraße ausgebessert wird. Starke Unebenheiten und Zerstörungen bestimmen dort die Situation, eine neue Asphaltdecke soll Abhilfe schaffen. Zudem werden die asphaltierten Bereiche der Gehwege durch Betonsteinpflaster ersetzt. Im Herbst steht dann die Grunderneuerung der Schnorrstraße zwischen Viktoria- und Cäcilienstraße an.