Regenwasser soll im Erdreich versickern

15 Prozent in 15 Jahren: Das ist das wasserwirtschaftliche Ziel, das sich 17 Emscherstädte Ende 2005 mit der „Zukunftsvereinbarung Regenwasser“ gegeben haben. Zur Abkoppelung des Oberflächenwassers vom Abwassersystem soll demnächst auch das Fürstenbergstadion in Horst beitragen. In der Sitzung der Bezirksvertretung West wurde am Dienstagnachmittag beschlossen, das Niederschlagswasser zukünftig naturnah versickern zu lassen. Dazu wird eine Fläche von rund 2300 Quadratmetern an ein Speichersystem angeschlossen, das das Wasser nach und nach an das Erdreich abgibt. Die Arbeiten dazu sollen voraussichtlich in diesem Sommer beginnen. Die Maßnahme kostet rund 70 000 Euro.

Die Sportanlage in Horst wurde in den Jahren zwischen 1954 und 1965 gebaut. Vorgesehen ist dort, das Regenwasser, das sich auf den Dachflächen des Hauptgebäudes und den befestigten Grundstücksflächen davor sammelt, nicht mehr in die Kanalisation abzuführen, sondern in so genannte Rigolen zu leiten. Diese Maßnahme wirkt sich positiv nicht nur auf die Umwelt aus: Berechnungen der Stadt zufolge können auf diesem Wege Abwassergebühren eingespart werden. Das macht im Jahr 2323 Euro aus.