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Ratte in der Toilette

11.08.2009 | 18:14 Uhr

In einer Wohnung in Scholven.

Riesenschreck in der Nacht. Als seine Frau zur Toilette wollte, berichtet Maurice Milliner, bewegte sich dort eine Ratte. „Meine Frau hat fast einen Herzinfarkt bekommen.” Der Annington-Mieter aus Scholven, er wohnt an der Bülserstraße in der 1. Etage, hatte bereits im Mai eine Ratte in der Toilette. Damals, erzählt er, sei eine Spezialfirma gekommen und habe Köder ausgelegt. Damit, zitiert der Mieter die Mitarbeiter, wäre das Problem aber nicht gelöst. Vielmehr müsse eine Klappe in die Kanalisation eingebaut werden, die die Tiere daran hindere, aufzusteigen. Da es keinen Hausmeister gibt, versuchte es der Mieter über die Telefon-Hotline, mit Annington in Kontakt zu kommen. Nach einigem Hin und Her und viel Zeit in der Warteschlange habe er endlich einen Vertreter erreicht – und ihm von dem neuerlichen Vorfall mit einer Ratte berichtet. Der Mann an der anderen Seite der Leitung habe ihm gesagt: Eine Klappe werde nicht eingebaut. Grund für den Befall sei nämlich, dass wohl jemand im Haus Essensreste in die Toilette kippe.

Grundsätzlich ist der Eigentümer verantwortlich, dass keine Schadnager im Gebäude/in der Kanalisation vorhanden sind, sagte dazu Frank Hutmacher vom städtischen Referat Recht und Ordnung. Gegebenenfalls müsse er eine „geeignete Schädlingsbekämpfung” vornehmen. Wenn der Eigentümer nach einer angemessenen Frist nichts unternimmt, kann das Referat selbst tätig werden. Beschwerden dieser Art nimmt die Stadt auch unter der neuen Telefon-Hotline 1693000 auf.

Bertram Batterewitz

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Kommentare
13.08.2009
19:53
Ratte in der Toilette
von Geradeausdenker | #5

#4 Vor unseren Häusern stehen zahlreiche ca. 40 bis 50 Jahre alte Ahorn-, Birken- und Eichengehölze. Wenn Fußwege durch Blüten, Spelzen nach dem Blattaustrieb oder Laub nicht sicher begehbar sind, sowie beim Laubfall im Herbst, begeben wir uns eigenverantwortlich an die Arbeit und maulen nicht über den Abfall und Unrat herum. Die Flächen sind nicht unser Eigentum und dennoch mähen wir den Rasen regelmäßig, pflegen sie und sind froh über das Grün. Es gibt noch freie Wohnungen, die von Beton und Asphalt anstelle von Bäumen und Rasenflächen umgeben sind...Vielleicht macht das Wohnen dort mehr Freude...
Woher nimmt man, dass die Bäume die Kanalisation zerstören? Das sind altbekannte Mutmaßungen und Ausreden um die lästigen Bäume loszuwerden... Sie machen Arbeit und man weiss sie nicht zu schätzen, hat nichts von der Problematik verstanden.
Und was haben die Bäume mit der Rattenplage zu tun? GAR NICHTS ! Dafür ist man selbst zuständig, siehe: #3 !
Klar sollte man beim Klimaschutz ganz wo anders ansetzen. Warum selbst das Hirn anstrengen, Verantwortung übernehmen, Bequemlichkeiten einschränken. DAS sollen die anderen. Klasse, diese Denkweise...

13.08.2009
13:57
Ratte in der Toilette
von R.Wetklo | #4

Auch wir Anwohner des Mathildenwegs haben nichts gegen Bäume.Aber wenn schon Bäume, dann sollten diese auch von dem Eigentümer in diesem Fall die DA gepflegt werden.Wir Anwohner sind auch nicht faul.Wir entsorgen seit Jahren den Abfall und den Unrat den diese Bäume verursachen auf eigene Kosten. Wenn aber Bäume wie diese hier, die Kanallisation zerstören und bei jedem Sturm die Anwohner Angst haben müssen, dass man von einem dicken Ast getroffen werden könnte, oder aber auch diese Bäume allergische Reaktionen bei Anwohnern auslösen, ist hier Handlungsbedarf geboten.Ich lade Herrn oder Frau Geradeausdenker gerne ein, hier einmal eine Stadtteilbegehung zu machen und für ein Jahr die Reinigungsarbeiten durchzuführen die im übrigen nicht Bestandteil des Mietvertrages sind.Sämtliche Arbeit, die wir hier leisten geschieht freiwillig und auf eigene Rechnung.
Beim Klimaschutz sollte man doch wohl ganz woanders ansetzen Herr oder Frau Geradeausdenker.

13.08.2009
09:46
Ratte in der Toilette
von Geradeausdenker | #3

Wie krank und blöd sind wir eigentlich inzwischen: Bäume sind schädlich !? Andere Menschen achten sie und wären froh -zumal bei heißen Sommertagen- Bäume anstatt Beton und Asphalt in ihrer Nähe zu haben. Wohl gar nichts kapiert: Da wird in allen Medien ausführlichst berichtet über die Zusammenhänge vom CO2-Anstieg in der Atmpsphäre, der damit verbundenen Klimaänderung, die unter anderem Stürme und Starkregen mit sich bringt. Wir erfahren, welche wichtige Aufgabe in diesem Zusammenhang Bäume haben, die mit dem von Menschen nicht nachahmbaren Prozess der Photosynthese das von uns Menschen im Übermaß produzierte CO2 (Abgase von Verkehr, Industrie, Heizung etc.) wieder in Sauerstoff und Biomasse (Holz, Blattwerk) zerlegen. Und dann sind wir zu faul, den Hintern von der Couch zu heben und nen Besen zu schwingen, wenn uns abgefallenen Blüten oder Laub stören?! Dafür leisten wir uns alle (umweltschädigenden) Bequemlichkeiten, fahren für kürzeste Strecken mit dem Auto. Wir leisten uns als Ausdruck der Verschwendung Berge von Müll und Abfall und entsorgen über die Toilette reichlich Speisereste, womit die Rattenpopulation mächtig Unterstützung erfahrt und sich diese Schädlinge epidemisch vermehren. Gelegentlich gehen sie den Futterwegen nach und landen in der Toilette. Fragen Sie einmal bei Gelsenkanal nach ! Dort hat man auf Kosten aller Bürger seine Mühe mit diesem Unfug. Wacht auf, Ihr Schlafmützen, sucht die Fehler bei Euch und nicht bei anderen.

12.08.2009
13:51
Ratte in der Toilette
von tzler | #2

Das wäre doch mal eine Sache, die unser OB Baranowski persönlich anpacken und Druck auf die DA ausüben sollte.
Aber leider ist das wohl keine Aktion, die einen Pressefotografen erfordert!

12.08.2009
12:24
Ratte in der Toilette
von R.Wetklo | #1

Im letzten Jahr, haben wir die Bewohner des Mathildenweg in Hassel eine Anwohnerintiative gegründet.Wir beschwerten uns mit einer Unterschriftenliste gegen den Baumbestand auf den Mathildenweg und wegen der Schäden die diese Bäume anrichten. Diese Unterschriftenliste wurde der DA und Vertretern der Stadt ausgehändigt. Die Bäume stehen direkt neben unseren Wohnhäusern und verursachen das ganze Jahr über Schmutz.Bei starkem Sturm fallen dicke Äste aus den Kronen. Bis auf Sachschäden, ist bisher noch niemand körperlich zu Schaden gekommen. Eine unserer Forderung war, dass die Bäume beschnitten werden die Baumsatzung in GE geändert wird und das sämtliche Abwasserleitungen der Stadt und die auf dem Grundstück der DA verlaufen auf Beschädigungen
durch die Baumwurzeln überprüft werden sollten.
Die Bäume wurden bisher nur teilweise beschnitten und nur die Städtischen Abwasserohre wurden geprüft.
Annington hat bisher keine anstalten unternommen, die Abwasserrohre auf Ihren Grundstück zu überprüfen.
Bei einen Ortstermin wurde uns viel zugesichert, aber wenig bisher unternommen.
Ständig und immer wieder werden auch bei uns auf dem Mathildenweg Ratten gesichtet die anscheinend durch die defekten Abwasserrohre kommen.
Teilt man dieses Annington mit, bekommt man nur zur Antwort das liegt an der Stadt.Die Stadt würde keine Rattenköder mehr in Ihrem Kanalsystem auslegen.
Aus unserer Sicht, besteht hier dringender Handlungsbedarf und nicht nur auf dem Mathildenweg sondern im ganzen Stadtgebiet. Annington und die Stadt sollten diese Probleme schnellstens lösen.

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