Prostitution: Stadt sucht Grundstück

Noch in diesem Monat werden sich Mitarbeiter der Hertener und Gelsenkirchener Stadtverwaltung erneut zusammensetzen und nach einem geeigneten Grundstück für ein dauerhaftes Verrichtungsgelände suchen. Einfach gestaltet sich die Suche nicht. „Wir brauchen ein geeignetes Grundstück – am besten ein Gewerbegebiet ohne großen Publikumsverkehr“, erläutert Stadtsprecher Martin Schulmann die Schwierigkeiten.

Die neue Sperrbezirksverordnung, durch die die Ausübung von Straßenprostitution im nördlichen Teil des Gelsenkirchener Stadtgebietes von 6 Uhr bis 22 Uhr (in den Monaten der Sommerzeit) und in der Zeit von 6 Uhr bis 20 Uhr (Winterzeit) verboten ist, wurde durch die Bezirksregierung Münster im Dezember 2014 erlassen.

Seitdem wird die Einhaltung der Vorgaben dieser neuen Verordnung vor Ort durch Dienstkräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) der Stadt Gelsenkirchen und durch das Ordnungsamt der Stadt Herten überwacht. Nach einem bisherigen Fazit werden die Vorgaben eingehalten. Aktuelle Beschwerden aus der Bevölkerung liegen derzeit nicht vor.

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