Prog-Rock made in Buer

Die Band „Mirror“ konzentriert sich in diesem Jahr auf Auftritte, arbeitet aber schon am nächsten Album - einer Rockoper.
Die Band „Mirror“ konzentriert sich in diesem Jahr auf Auftritte, arbeitet aber schon am nächsten Album - einer Rockoper.
Foto: Gerhard Schypulla
Was wir bereits wissen
Jahrelang arbeitete die Prog-Rock-Band „Mirror“ an ihrem aktuellen Album, das das Quintett im Dezember in der Markthalle präsentierte. Es ist das Erstlingswerk nach dem Relaunch der Band, die Ende der 1980er schon einmal gemeinsam spielte hatte.

Gelsenkirchen-Buer..  Jahrelang arbeitete die Prog-Rock-Band „Mirror“ an ihrem aktuellen Album, das das Quintett im Dezember in der Markthalle präsentierte. Es ist das Erstlingswerk nach dem Relaunch der Band, die Ende der 1980er schon einmal gemeinsam spielte hatte. 2009 fand man wieder zusammen und arbeitete seit 2011 an den neuen Titeln.

Immer eigene Kompositionen

Einer Sache aber blieb man treu, weiß Michael Flynn Filipiak, der Drummer der Band. „Wir haben immer Prog-Rock gemacht, immer eigene Kompositionen, immer mit englischen Texten.“ Mitte 2013 ging es dann für ein Wochenende ins Tonstudio „Bazement“ nach Hessen. „Weil da viele bekannte Prog-Rock-Bands ihre Alben aufgenommen haben.“ Aus Kostengründen spielte die Band alle Songs an nur zwei Tagen ein. Abmischen und Covergestaltung dauerten ein weiteres Jahr. Denn für alle fünf ist die Musik zwar Berufung, aber nicht Beruf.

Während die CD erst im Dezember vorgestellt wurde und in diesem Jahr zahlreiche Konzerte folgen sollen, bei welchem das Album präsentiert wird, arbeitet die Band bereits an neuen Songs. Jetzt wagen sich „Mirror“ an eine Rockoper, die irgendwann auch zu einer szenischen Aufführung kommen soll. Parallel dazu soll in diesem Jahr das aktuelle Album „Pictures of Hope“ auch als Schallplatte erscheinen. „Weil wir alle große Vinyl-Fans sind“, so Filipiak. Und tatsächlich gibt es auch schon zahlreiche Vorbestellungen. Diesem Vorhaben ist es auch geschuldet, dass das Album „nur“ fünf Titel enthält die jedoch, in guter Prog-Rock-Manier, eine Gesamtspielzeit von rund 49 Minuten haben. „Für Vinyl ist das ideal.“

Das Album ist, zum Preis von zehn Euro, noch nur über die Band zu beziehen. Sie arbeitet daran, die Songs auch über Internetportale anzubieten.