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Bezirksvertretung Nord

Platzumbau rückt näher

10.09.2009 | 19:14 Uhr

Die Neugestaltung der Domplatte, wo derzeit die archäologischen Arbeiten laufen, startet im Februar. Die Bezirksvertretung Nord erfuhr auf ihrer letzten Sitzung in alter Formation die Details des neuen Platzes.

Im Februar beginnt der Platzumbau der Domplatte. Fünf Monate später, im Juni, soll er pünktlich zur Eröffnung des neuen Frische-Supermarktes an der Domplatte fertig sein. Das erfuhr gestern die Bezirksvertretung Nord, die sich zu ihrer letzten Sitzung in alter Formation der Wahlperiode 2004/2009 im Rathaus traf.

Stadtplaner Thomas Robbin sagte, dass zumindest der Teil zwischen Supermarkt, Kirche und Kranefeld fertig sein werde. Dieser Teil werde als erster Bauabschnitt in Angriff genommen. Andere Abschnitte, die zur Neugestaltung Domplatte gehören, sind der Russellplatz, der Teil der Hochstraße vor dem Urbanusdom, die Marienstraße zwischen Kirche und C&A/Dorfkrug sowie der Platz vor dem Pfarramt St. Urbanus und der Übergang zur Saturn-Passage.

Die einkalkulierten Mittel von 1,3 Mio € seien komplett abgesichert, sagte Robbin, allerdings kämen eventuell noch Kosten dazu für die Entfernung einer Betonplatte hinzu, die man unter dem Platz fand.

Die Bezirksverordneten begrüßten die Umbaupläne, die ihnen das Landschaftsarchitektur-Büro nunmehr im Detail vorstellte. Der Platz soll mit hellen, großformatigen Platten in drei abgestuften Farbtönen ausgelegt werden, vermutlich 40 mal 60 und 40 mal 40 cm groß. Sie seien geeignet, auch Lkw-Verkehr zu tragen, hieß es auf Nachfrage.

An der Nordseite der Kirche werden die Bäume erhalten. Da sie in Trögen stehen, wird es eine Treppenanlage geben mit maximal fünf Stufen, die sich nach Osten und Westen verringern und in eine Muldenrinne verlaufen. Jeweils über die Enden ist der obere Teil des Platz auch barrierefrei zu erreichen.

Stahlbänder sollen die archäologischen Funde nachempfinden, erläuterten die Planerinnen. Laternen sind nur auf dem Russellplatz, nicht auf der eigentlichen Domplatte geplant. Hier will mein ein Konzept mit Leuchten an den Hauswändern und indirekter Beleuchtung von Häusern und Kirchen erreichen. Vor dem Haupteingang des Supermarktes entsteht ein niveaugleiches Wasserspiel, die Skulpur bei Kranefeld wird eingelagert. Erneuert und erweitert wird der Übergang zu Saturn mit einer neuen Treppe (max. 7 Stufen) und einer Rampe.

Georg Meinert

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