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Emscher-Verrohrung

Pläne geändert

09.03.2010 | 07:16 Uhr

Die Emschergenossenschaft hat ihre Pläne für die Verrohrung der Emscher vor allem im Bereich Horst überarbeitet - zum Vorteil der Menschen in Horst-Süd.

Auf der Sondersitzung des Planungsausschusses mit der Bezirksvertretung West am morgigen Mittwoch werden die Änderungen zur Genehmigung vorgestellt.

Wie berichtet, hatte es vor allem in Horst Proteste der Anwohner wegen der Lüftungsschächte und Abluftkamine gegeben. Die neuen Planungen sehen deutliche Verbesserungen vor.

Auf Grund technischer Fortentwicklungen, so die Emschergenossenschaft, sind Lüftungsschächte nur noch in einem Abstand bis 1200 Meter (statt 600) nötig. Aus diesem Grund entfällt (neben anderen auf Gelsenkirchener Gebiet) der Schachtstandort auf der Insel Nordsternpark. Und der Reingaskamin nahe der Straße Am Bugapark wird um 40 Meter weg von der Bebauung verschoben, fällt etwas schmaler aus (1,65 m statt 1,90m) und erhält einen Biofilter, der teilweise in die Erde eingebaut wird um weniger sichtbar zu sein, heißt es.

Georg Meinert

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