Pipeline-Tüv wird alle zwei Jahre durchgeführt

Die Bezirksregierung in Münster ist für die Genehmigung von Rohrleitungen der Petrochemie zuständig. „Die Genehmigung wird nach erfolgreichem Zulassungsverfahren jeweils für 30 Jahre erteilt“, erklärt Pressesprecherin Sigrun Rittrich. Die Rohrleitungen müssen alle zwei Jahre eine Generaluntersuchung durchlaufen. Dazu gehöre „die Funktions- und Sicherheitsprüfung, Explosionsschutzprüfung, Elektronikprüfung, Festigkeitsprüfung, äußere und innere sowie Druck- und Temperaturprüfung“. Die Pipelines stünden stark im Fokus, seien aber „ein sicheres Transportmittel“, so Rittrich.

In den letzten 60 Jahren habe sich im Bereich der Bezirksregierung kein Todesfall im Zusammenhang mit einer Pipeline ereignet. „Die Fernleitung ist mit einem den Vorschriften entsprechenden Leckage-Erkennungssystem ausgerüstet“, sagt BP-Sprecherin Stefanie Hansen. „Die durch die Leckage verursachte Mengendifferenz lag jedoch unter der Alarmauslöseschwelle des Systems.“