Ökumenische Wege in Hassel
19.10.2007 | 19:11 Uhr 2007-10-19T19:11:49+0200Gemeindepartnerschaft wird auf Veranstaltung am Dienstag vorgestellt
Die katholische Gemeinde St. Pius (mit früher St. Theresia und St. Michael) und die evangelische Lukaskirchengemeinde in Hassel sind auf dem Weg hin zu einer "ökumenischen Gemeindepartnerschaft". Über dieses Vorhaben soll am Dienstag, 23. Oktober, um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Michael an der Valentinstraße informiert werden. Referenten des Abends sind Dr. Michael Kappes und Pfarrer Dr. Hans-Georg Link.
Das Modell der "ökumenischen Partnerschaft" hat seine Ursprünge in England und wurde zunächst im Rheinland, dann - als Konkretisierung der "Charta Oecumenica" - für die ökumenische Situation in Deutschland von einigen Diözesen und Landeskirchen aufgegriffen. Es zeigt Möglichkeiten auf, wie Gemeinden beider Konfessionen ihr Verhältnis weiterentwickeln, festigen oder auch erst aufbauen können. Es gibt ökumenischen Beziehungen eine verbindliche und auf Kontinuität ausgerichtete Form und kann gemeinsame Perspektiven gerade auch in Zeiten kirchlicher Umbruchsituationen aufzeigen.
Über die Referenten: Dr. Michael Kappes, geboren 1958, war von 1984 bis 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Osnabrück, seit 1991 ist er Ökumenereferent im Bistum Münster, das 2005 mit dem Bistum Paderborn und der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie die Lippische Landeskirche "Leitlinien für ökumenische Gemeindepartnerschaften am Ort" aufstellte. Pfarrer Dr. Hans-Georg Link, geboren 1939, war von 1974 bis 80 Gemeindepfarrer, von 1980 bis 87 Deutscher Exekutivsekretär der internationalen Kommission des Ökumenischen Rates der Kirchen in Genf für Glauben und Kirchenverfassung und von 1987 bis 2004 Ökumenepfarrer des Ev. Kirche Köln.
0mitdiskutieren