Nordring: Baustart für Tankstelle und Waschstraße im Juli

Wenn alles nach Plan geht, sollen die Waschstraße und die Tankstelle im Herbst auf dem Gelände der alten Buerschen Druckerei am Nordring eröffnen.
Wenn alles nach Plan geht, sollen die Waschstraße und die Tankstelle im Herbst auf dem Gelände der alten Buerschen Druckerei am Nordring eröffnen.
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Was wir bereits wissen
Kraftstoff statt (Gebrauchs-)literatur: Wo bis 2011 Fachzeitschriften gedruckt wurden, sollen ab Anfang Juli eine Jet-Tankstelle sowie eine Autowaschanlage der Schweizer Firma Soft Car Wash entstehen. Die Baugenehmigungen sind erteilt.

Gelsenkirchen-Buer..  Kraftstoff statt (Gebrauchs-)literatur: Wo bis 2011 Zeitungen und Fachzeitschriften gedruckt wurden, sollen ab Anfang Juli eine Jet-Tankstelle sowie eine Autowaschanlage der Schweizer Firma Soft Car Wash entstehen. Die Stadt hat die Genehmigungen für den Bau der Gebäude auf dem Gelände der alten Buerschen Druckerei am Nordring erteilt. Ob dort auch – wie eigentlich vorgesehen – ein Fast-Food-Restaurant angesiedelt wird, ist allerdings noch unklar.

Rund drei Monate Bauzeit veranschlagt Soft Car Wash für die 41-Meter-Waschstraße, in der zugleich vier Fahrzeuge gereinigt werden können. „Sie hat eine Kapazität von bis zu 600 Autos am Tag; aber es wird dauern, bis sich die Eröffnung herumgesprochen hat; anfangs gehen wir von 100 Pkw aus“, so Bernd Tobergte, Projektmanager für Expansion.

Acht SB-Boxen

Darüber hinaus sind acht überdachte Selbstbedienungsboxen geplant – etwa zum Aussaugen. Geöffnet sein wird die Waschstraße montags bis samstags von 6 bis 22 Uhr. Insgesamt hat das Unternehmen eine 1700-Quadratmeter-Fläche des 5800 Quadratmeter großen Geländes von dem neuen Eigentümer – der Hiesgen Grundstücksgesellschaft GbR aus Haltern – gemietet.

24-Stunden-Betrieb

Nach Angaben von Geschäftsführer Michael Hiesgen will Jet ein Areal gleicher Größe für seine Tankstelle nutzen. Das Unternehmen war für die WAZ nicht erreichbar. Beantragt und genehmigt wurde ein 24-Stunden-Betrieb, „was in einem Gewerbegebiet zulässig ist“, so Oliver Schäfer vom städtischen Presseamt.

Der Bauantrag eines Fast-Food-Restaurants wurde nach seinen Angaben vor mehreren Monaten abgewiesen, weil dieser unvollständig war. „Seitdem haben wir nichts mehr gehört.“ Burger King, das nach Hiesgens Angaben 2400 Quadratmeter angemietet hat, gab sich auf WAZ-Anfrage zugeknöpft: „Über laufende Prüfungsverfahren gibt das Unternehmen aus Rücksicht auf alle Beteiligten keine Informationen weiter“, hieß es aus München. Hiesgen indes bestätigte, seit Anfang 2015 Mietzahlungen von Burger King zu erhalten.