Neue Zeitschrift für junge Leute aus Gelsenkirchen udn Buer

Jez oder Nie !: Die erste Ausgabe gestalteten und verantworteten (von links) Aylin Alkay und Ronja Schwarzer (Redaktion), Anna Konrad (Agenda21), Chefredakteur Michael Godau und Georg Lecher (Volksbank) mit.Foto:Thomas Schmidtke
Jez oder Nie !: Die erste Ausgabe gestalteten und verantworteten (von links) Aylin Alkay und Ronja Schwarzer (Redaktion), Anna Konrad (Agenda21), Chefredakteur Michael Godau und Georg Lecher (Volksbank) mit.Foto:Thomas Schmidtke
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Was wir bereits wissen
„JEZ oder nie“ ist der Titel einer neuen Zeitschrift für junge Leute, die an alle Gelsenkirchener Schüler der Jahrgänge neun bis 13 verteilt wird. Herausgegeben hat sie der „Förderverein Lokale Agenda 21“, finanziell unterstützt durch die Volksbank.

Gelsenkirchen-Buer..  „JEZ oder nie“ ist der Titel einer neuen Zeitschrift für junge Leute, die in diesen Tagen an alle Gelsenkirchener Schüler der Jahrgänge neun bis 13 verteilt wird. Herausgegeben hat sie der „Förderverein Lokale Agenda 21“, finanziell unterstützt durch die Volksbank Ruhr Mitte.

Das Besondere: Darin schreiben Jugendliche für Jugendliche. Gemeinsam werden auch die Themen ausgewählt. So bietet die aktuelle Ausgabe ein Erklärstück rund ums Taschengeld und eine tabellarische Übersicht über die altersgerechte Höhe der finanziellen Zuwendung durch die Eltern. „Die Themen sind breit gefächert, von der Arbeitswelt über Finanzen. Es sind die Themen, denen junge Menschen in ihrer Zukunft begegnen“, so Michael Godau, der Leiter der Redaktion.

Eine der jungen Mitarbeiterinnen ist Aylin Alkay. Die 17-Jährige beschreibt in der aktuellen Ausgabe in sechs Schritten, wie man einen ordentlichen Leserbrief schreibt. „Damit die Schüler an die Redaktion schreiben können und wissen, wie das geht.“ Dafür recherchierte die junge Schreiberin zunächst einmal selbst und ist nun sicher, eine Hilfestellung geliefert zu haben: „Mit diesen Schritten würde ich es selbst auch hinbekommen, einen Leserbrief zu schreiben.“

Volksbank half bei der Finanzierung

Die Zeitschrift ist ein Projekt, mit dem sich die Volksbank Ruhr Mitte schnell identifizieren konnte. „Es ist ein weiteres Bildungsprojekt für Gelsenkirchen, das wir gerne begleiten. Das Schöne daran ist ja, dass Jugendliche für Jugendliche schreiben“, so Georg Lecher von der Volksbank, die die erste Ausgabe mit 7000 Euro unterstützte.

Der Wermutstropfen für alle begeisterten Leser ist allerdings, dass die kleine, sechsseitige Zeitschrift nur einmal im Jahr erscheint. „Es gibt Gespräche, demnächst zwei Ausgaben pro Jahr finanzieren zu können. Zudem planen wir eine Online-Ausgabe“, so Anna Konrad vom „Förderverein Lokale Agenda 21“.

Aylin Alkay ist von dem Projekt auf jeden Fall begeistert. „Ich bin seit 2011 dabei und die Mitarbeit macht mir großen Spaß. Man ist schon auch stolz darauf, hier mitzumachen. Denn man kann ja auch etwas bewegen.