Neue Ambulanz für die Patienten des St. Marienhospitals

Stellten die neue Zentralambulanz im St. Marienhospital in Buer vor: Pflegedienstleiterin Anett Jaschner und Verwaltungsdirektor Bernd Ebbers.
Stellten die neue Zentralambulanz im St. Marienhospital in Buer vor: Pflegedienstleiterin Anett Jaschner und Verwaltungsdirektor Bernd Ebbers.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Das Team des Krankenhauses in Gelsenkirchen-Buer verspricht kürzere Wege und Wartezeiten. „Die Patienten müssen nicht mehr durchs gesamte Haus geschickt werden“, sagt Pflegedienstleiterin Anett Jaschner. Der Umbau kostete 400 000 Euro.

Die Pläne gibt es bereits seit 13 Jahren. Jetzt hat das Team vom St. Marienhospital in Buer sie umgesetzt. Alle ambulanten Patienten – bis auf die, die in die Gynäkologie wollen – werden in einer zentralen Ambulanz empfangen.

Für knapp 400 000 Euro wurde der Bereich im Erdgeschoss im vergangenen Jahr umgebaut. Jetzt sieht er weniger nach Krankenhaus, sondern eher nach gemütlichem Empfangsbereich aus: hell, lichtdurchflutet, mit bequemen Sesseln, Kaffee- und Getränkeautomat. Zudem wurde der Notfallbereich vom ambulanten Bereich optisch getrennt. „Wir wollten die Notfallpatienten, die auf einer Trage hereingefahren werden, vor neugierigen Blicken besser schützen“, sagt Verwaltungsdirektor Bernd Ebbers.

Krankenhaus der kurzen Wege

Im Gegenzug sollen die Wartezeiten für die ambulanten Patienten verkürzt werden. „Wir haben in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden gehört, dass die Patienten trotz eines Termins zu lange warten müssen“, so Ebbers.

Das „neue Krankenhaus der kurzen Wege und Wartezeiten“ käme bei den Patienten gut an. Weil der neue Empfangsbereich während des laufenden Betriebs im letzten Jahr umgebaut wurde, läuft der Betrieb bereits seit dem 3. Dezember.

Patienten sind zufrieden

„Alle Abteilungen haben in der neuen Ambulanz einen Untersuchungsraum“, erläutert die Pflegedienstleiterin Anett Jaschner. „Die Patienten müssen nicht mehr durchs gesamte Haus geschickt werden. Fachärzte aus den einzelnen Abteilungen erwarten sie in der Ambulanz.“

Erste Umfragen bei den Patienten hätten ergeben, dass sie mit dem neuen Nutzungskonzept für die etwa 1000 Quadratmeter große Ambulanz sehr zufrieden seien. Der Betrieb der Notfallambulanz bleibt natürlich – wie vorher auch – 24 Stunden am Tag erreichbar.

Gestern wurde die neue Ambulanz offizielle eröffnet: Propst Markus Pottbäcker segnete die Räumlichkeiten – wie es sich für ein katholisches Krankenhaus gehört.