Negativ: Landwirtschaft vertreibt den kleinen Bodenbrüter

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Negativ: Landwirtschaft vertreibt den kleinen Bodenbrüter

Als besondere Problemzone des Naturschutzes identifiziert der WWF die Landwirtschaft. Der steigende Einsatz von Dünger und Pestiziden mache vielen Arten zu schaffen. Daneben sorge die Umwandlung von artenreichen Wiesen in Äcker dafür, dass wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen in unserer Kulturlandschaft rapide verschwänden. „Natur und Landwirtschaft können Partner sein. Aber dazu brauchen wir eine Landwirtschaft, die im Einklang mit der Natur arbeitet und nicht gegen sie. Bauern und Waldbesitzern muss klar gemacht werden, dass die Natur ihr Kapital darstellt und es in ihrem langfristigen wirtschaftlichen Interesse liegt, es zu erhalten“, sagt Christoph Heinrich, Vorstand beim WWF.

Einer der großen Leidtragenden unter dieser Entwicklung in unserer Region ist die braun gesprenkelte Feldlerche. Ihr markanter Gesang – dieses rhythmisch wiederholte rollende, trillernde oder zirpende Tönen – gehört zu jedem Frühjahr“, sagt Matthias Kaiser vom Lanuv. Doch leider verstummt dieser Ruf immer häufiger. Große landwirtschaftliche Maschinen, Dünger und Pestizide vertreiben den knapp 20 Zentimeter großen Vogel zusehends.