Musikalisches Fest in St. Hippolytus

Zauberte vielen Zuhörern im Publikum mit seinen hellen Stimmen ein Lächeln ins Gesicht: der Kinderchor St. Hippolytus.
Zauberte vielen Zuhörern im Publikum mit seinen hellen Stimmen ein Lächeln ins Gesicht: der Kinderchor St. Hippolytus.
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Was wir bereits wissen
Das festliche Weihnachtskonzert der Kirchengemeinde St. Hippolytus ist ein echter Höhepunkt in Horst. Selbst die Stehplätze waren am Sonntagabend begehrt. Und schnell zeigte sich: Alle Besucher kamen auf ihre Kosten.

Gelsenkirchen-Horst..  Das festliche Weihnachtskonzert der Kirchengemeinde St. Hippolytus ist ein echter Höhepunkt in Horst. Selbst die Stehplätze waren am Sonntagabend begehrt. Und schnell zeigte sich: Alle Besucher kamen auf ihre Kosten.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem gemeinsamen Lied „Zu Bethlehem geboren“, schön und durch den Hall in der Kirche fast ein sphärisches Klangerlebnis. Dann übernahm das Vokalensemble St. Laurentius, sang von der Orgelbühne aus „Schlaf mein Kindelein“ von Max Reger: zart, gefühlvoll, anspruchsvoll und schön.

Tänzerische Elemente

Zu Herzen gingen die charmanten Beiträge des Kinderchors St. Hippolytus, der mit „Ah, Bleak And Chillt He Wintry Wind“ begann, zart vorgetragen – das zauberte vielen ein Lächeln ins Gesicht. Flotter ging es zu, als die kleinen von „Väterchen Frost“ sangen, ein erzählerisches Lied, das von der Sagengestalt berichtet, die den Kasatschok im Schnee tanzt. Dieses tänzerische Element spiegelte sich auch in der Musik wieder, die nicht umsonst Szenenapplaus erntete. Im Verlauf klatschten die Besucher sogar mit. Großartig war das Zusammenspiel des Kinderchores mit dem Jugendchor St. Laurentius und dem Vokalensemble, „Christmastime“. Ein Stück von ergreifender Stimmung, in dem die Kleinen mit ihren hellen Stimmen voran gingen und die Älteren stimmlich stützten und untermalten – prima.

Schlittengeläut vom Sinfonieorchester NRW

Jugendchor und Vokalensemble übernahmen mit populären Klassikern. So stand hier „The Twelve Days of Christmas“ auf dem Programm, kurzweilig, ansprechend und mit tollen Stimmen gesungen. Darauf folgte „Jingle Bells“, eröffnet durch Schlittengeläut, szenisch, von Leichtigkeit und Heiterkeit, großartig in Szene gesetzt von Musikern des Sinfonieorchesters NRW.

Der Pfarreichor St. Hippolytus widmete sich traditionellen und klassischen Kompositionen, sang zunächst „Kommet ihr Hirten“ mit Esprit und kraftvollen Stimmen. Darauf folgte „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ von Bach, ergreifend, hochkarätig, ein konzentrierter, stimmiger Vortrag auf hohem Niveau. Und noch so ein Hit aus der Klassik stand auf dem Programm: „Die Himmel erzählen“ von Haydn. Hier überzeugte der Chor mit spritziger Leichtigkeit, riss mit und begeisterte.

Rutter-Stück ein würdiger Abschluss

Emotionaler Höhepunkt: Jugendchor, Vokalensemble und Junger Chor Beckhausen präsentierten Choräle von John Rutter. Die jungen Sänger interpretierten „What Sweeter Music“ mit so viel Gefühl und Ausdruck, dass man begeistert sein musste. Mit „Angel’s Carol“ setzten sie gar eins drauf. Die Harfe zu Beginn kündete vom Himmelreich, dann setzten die Sänger ein mit einem Stück von enormer Strahlkraft. Zum Abschluss sangen alle Chöre Rutters „Für die Schönheit dieser Welt“, ein zu Herzen gehendes Stück und ein würdiger Abschluss.