Mehr Pflege gefordert
28.01.2011 | 18:12 Uhr 2011-01-28T18:12:00+0100
Horst. Mirco Kranefeld von den Grünen sorgt sich um den Zustand des Friedhofes an der Horst-Gladbecker Straße.
Ein richtiger Friedhof ist der Friedhof Horst Nord schon seit vielen Jahren nicht mehr. Die inzwischen eher als Grünanlage genutzte Fläche, eingezwängt zwischen Horst-Gladbecker-Straße, Brennschott und Eisenbahnlinie, ist längst nicht mehr in einem einladenden Zustand. Immer wieder wurden Klagen laut über Verunreinigungen und Vandalismus. Jetzt fordert Mirco Kranefeld, Vertreter der Grünen in der Bezirksvertretung West, ein Nutzungskonzept für den Friedhof Horst Nord.
„Das Konzept soll dafür Sorge tragen, dass der Friedhof wieder einen angemessen Charakter erhält“, heißt es in seinem jetzt eingebrachten Antrag. Nach eigenen Beobachtungen würden dort immer wieder Papierkörbe zerstört, fänden sich benutzte Windeln an den Wegerändern und Beschädigungen an den verbliebenen Grabsteinen und Grabkreuzen.
Der Friedhof Horst-Nord und sein Zustand spielten bereits Anfang Dezember vergangenen Jahres im Betriebsausschuss eine Rolle, als die Stadt mehrere Fragen der Grünen zu diesem Thema beantwortete. Und diese Antworten stellen Mirco Kranefeld überhaupt nicht zufrieden.
Damals hieß es, dass eine Beeinträchtigung des Erscheinungsbildes durch Vandalismus oder Verunreinigungen im Vergleich zu den Vorjahren abgenommen habe. Dazu hätten allmähliche Umgestaltungen, vorsichtige Eingriffe bei den überalterten Pflanzen und die dadurch geschaffene größere Transparenz geführt. Reine Zerstörungswut trete nur noch in Einzelfällen auf, Verunreinigungen beschränkten sich auf den Bereich der Bankplätze.
Als störend habe sich der Aufenthalt von nichtsesshaften Personen erwiesen, die sich zuvor an der Hippolytuskirche und im Schlosspark aufgehalten hatten. Dieses Thema sei mit dem Kommunalen Ordnungsdienst und der Polizei erörtert worden, die auf dem Friedhof „im Rahmen ihrer personellen Möglichkeiten“ Streife liefen. Auch wenn die Anlagen dort mehr als vorgeschrieben gereinigt und gepflegt würden, sieht die Stadt Verbesserungsmöglichkeiten, die durch ein „Winterprogramm“ erreicht werden könnten. Dazu gehörten beispielsweise die Überarbeitung der Wege, das Entfernen alter Grabeinfassungen, die durch wucherndes Wurzelwerk verschoben wurden, der Rückschnitt alter Pflanzen auf den ehemaligen Wahlgräbern, das Durchforsten der Rahmenpflanzung und der Austausch von Papierkörben und Bänken, der zum Teil bereits erfolgt sei.
Kranefeld: „Auch wenn Gelsendienste mehr machen als die Pflegestufe vorsieht, muss es ein Konzept geben, das zu einer langfristigen Verbesserung führt.“
10:03
Ja Ja der Herr Kranefeld von den Grünen. Scheint wohl schon seit langem nicht auf dem Friedhof gewesen zu sein. ICH sehe keine Grabsteine - und wenn dann nur umgeworrfene hinter Hecken. Aber so sind die Grünen: Im Schlosspark am Schloss stimmen sie dafür das der alte Baumbestand grossflächig ELEMINIERT wird damit die Eigenheimbesitzer einen freien Blick auf das Schloss haben - und da zeigen Sie mit dem Finger hin .....LÄCHERLICH - solche GRÜNEN braucht keiner!.
23:01
Mirco Kranefeld: „Auch wenn Gelsendienste mehr machen als die Pflegestufe vorsieht, muss es ein Konzept geben, das zu einer langfristigen Verbesserung führt.“
Die Stadt Gelsenkirchen und ein Konzept .... wir sehen doch tagtäglich wie die Konzepte der Stadt aussehen.