Mehr Gastronomie
03.11.2009 | 19:21 Uhr 2009-11-03T19:21:00+0100
Zehn Jahre alt ist in diesen Tagen die Buersche Markthalle geworden: Die Eröffnung am 30. Oktober 1999 war eine der ersten offiziellen Handlungen des damals gerade frisch ins Amt gewählten OB Oliver Wittke.
Nach knapp einem Jahr Bauzeit hatte er im Beisein zahlreicher Gäste den neuen Einkaufsmagneten der buerschen City seiner Bestimmung übergeben.
Mit einer Investitionssumme von rund 3,5 Mio Euro entstand auf dem ehemaligen Marktbunker der zweigeschossige Bau, der den Charme alter Passagen und Hallen verkörpern sollte. Mit einer Grundfläche von 1150 Quadratmetern wurde am Springemarkt Platz für zwölf Ladenlokale und vier Gastronomiebetriebe geschaffen.
Bauherr war die Intecta GmbH, in der sich buersche Investoren zusammengeschlossen haben. Die Gesellschaftergruppe ist auch heute noch Besitzer und besteht weiterhin in ihrer ursprünglichen Form. Allen Gerüchten zum Trotz sei vom Verkauf der Markthalle aktuell auch keine Rede mehr, betont Markthallenverwalter Hans-Günther Seibt. Gewandelt hat sich dagegen in den vergangenen zehn Jahren das Händlerangebot in der Halle: weniger (Markt-)Händler, mehr Gastronomie. Einige Betriebe wie Kronski (siehe Zweittext), Café Milano oder das Café Gatenbröcker hielten der Markthalle über das Jahrzehnt die Treue. Das sind jedoch eher Ausnahmen.
Nach zehn Jahren Markthalle zieht Verwalter Hans- Günther Seibt Bilanz: „Das ursprüngliche Konzept der Markthalle, Markt statt finden zu lassen, ist in der heutigen Zeit nicht mehr rentabel. Das zehnjährige Jubiläum nehmen wir deshalb zum Anlass, über zeitgemäße Veränderungen nachzudenken.” Neben der nachlassenden Kaufkraft der Bueraner begründet der Verwalter und ehemalige Manager der Markthalle, Hans-Günther Seibt, den Veränderungsbedarf auch mit der Konkurrenz des Wochenmarktes, der dreimal pro Woche direkt vor der Markthalle stattfindet.
„Der Wettbewerb für eine klassische Markthalle ist zu hoch. Deshalb wird schon Anfang 2010 die Markthalle als Gastronomie- und Eventtempel die Buersche City in ein neues Licht rücken”, so Seibt. Neben einem neuen Beleuchtungskonzept sollen auch neue Mieter dazu beitragen. So soll beispielsweise in dem momentan leerstehenden Ladenlokal, in dem bis Anfang des Jahres noch die Metzgerei Zurhausen und Marbach ihren Betrieb führten, ein bayrisches Restaurant eröffnen. Das Restaurant „Asia Gourmet” soll durch eine Cocktailbar mit Terrasse neue Nachbarn bekommen.
Insgesamt soll laut Seibt das neue Konzept der Markthalle auf einer Mischung aus landestypischer Gastronomie und regelmäßigen Veranstaltungen aufbauen, die die verschiedenen Generationen miteinander verbinden sollen.
09:08
Schade, irgendwie hab ich den bericht des geschäftsführers herrn Aydin hier vermisst.Ein geschäftsführer der es schafft innerhalb von 12 Monaten den Laden von 100 auf NULL zu bringen,wagt sich zu sagen das der Sommer zu schlecht für die Gastronomie in der markthalle gewersen sei.Er sollte vielleicht mal zurückschauen, da war jeden Sommer die Terrasse voll, da war man froh wenn man einen Platz bekommen hat.Dieses Jahr waren BEIDE Terrassen des Kronskis IMMER LEER!!!! DAS muss ja ein schlechter Sommer gewesen sein ,oder vielleicht auch eine schlechte GESCHÄFTSFÜHRUNG??????...LOL
15:56
Hier ist der LINK dazu:
http://webcams.gelsen.net/markthalle_ge-buer.jpg
Viel Spass beim suchen Eures Nachbarn ...
13:19
Ich gehe nicht in die Markthalle, weil dort Webcams von Gelsennet hängen, die die Bilder sofort ins Internet übertragen. Ist das erlaubt???
12:52
was passiert nur gerade mit dem kronski?Kronski war immer DIE MARKTHALLE.Es ist traurig wie das Kronski zerfällt :-( es tut einem richtig weh wenn man sich an gute alte zeiten erinnert,und dann die jertzige situation sieht.Kann denn keiner dafür sorgen das ein neuer besitzer gefunden wird bevor ALLES kaputt ist? es muss doch auch im intresse der intecta sein das die markthalle wieder kunden anspricht!!!
12:35
Das frühere Konzept ist überaltet? - falsch. der Markt wurde schon immer dreimmal je Woche abgehalten! Der Betreiber erhöht die Mieten - und die zahlen nur noch unbedarfte Gastronomen die über den Tisch gezogen werden können. Das Gastronomiekonzept ist tot bevor es geboren worden ist. Neben dem bayrischen Restaurant vielleicht noch einen FC Bayern Shop??? Lachhaft!