Mehr Beratung – weniger Filialen

Die Sparkasse Vest rüstet sich in Westerholt für die Zukunft. Die Zweigstelle im Westerholter Norden soll aufgegeben werden. Zugleich investiert das Geldinstitut jedoch einen Millionenbetrag in die Modernisierung der Westerholter Hauptstelle und der Filiale in Herten-Disteln.

Immer mehr Menschen erledigen ihre Finanzgeschäfte im Internet. Sie holen Bargeld nicht am Schalter, sondern am Automaten. Und wenn Kunden doch einmal intensive Beratung benötigen, etwa zu einem Kredit oder einem Wertpapiergeschäft, dann soll diese professionell, diskret und ohne lange Wartezeit erfolgen. Dieser Entwicklung will die Sparkasse Vest künftig stärker Rechnung tragen. Dafür bedarf es baulicher Veränderungen. Folgende Maßnahmen sind geplant: Die Westerholter Hauptstelle, Bahnhofstraße 27-31, wird ab Mittwoch, 3. Juni, für knapp vier Monate geschlossen und saniert. Die Nutzfläche wird neu aufgeteilt, der Hintereingang geschlossen, es werden neue Elektro- und Datenleitungen verlegt und zusätzliche Räume für ungestörte Beratungsgespräche mit Kunden geschaffen.

Eine Investition im Millionenbereich, wie Olaf Blomberg vom Vorstandsstab der Sparkasse Vest betont. Am Montag, 28. September, soll die Filiale neu eröffnen.

Die Selbstbedienungsautomaten bleiben während des Umbaus für die Kunden erhalten. Zudem wird einen Steinwurf entfernt an der Turmstraße 11 (Ecke Bahnhofstraße) ein Beraterbüro eingerichtet.

Die Filiale „Westerholt auf der Heide“, Bahnhofstraße 137, hat am Freitag, 25. September, ihren letzten Öffnungstag und wird dann aufgegeben. Ein Grund sei die geringe Nutzung, sagt die Hertener Marktbereichsdirektorin Silke Voß-Schulz. Die drei Mitarbeiter aus der Filiale „Auf der Heide“ werden ab 28. September die elf Mitarbeiter in der dann frisch sanierten Filiale an der Bahnhofstraße 27 verstärken. Silke Voß-Schulz: „Wir möchten durch diese Maßnahme unser Beratungsangebot ausweiten und Wartezeiten für die Kunden verkürzen.“