Manni, ein Mord, der Ballermann und Schalke

Manni Breuckmann las am Montagabend aus seinem Mallorca Krimi „Schnee am Ballermann“ auf Hugo.
Manni Breuckmann las am Montagabend aus seinem Mallorca Krimi „Schnee am Ballermann“ auf Hugo.
Foto: FUNKE FotoServices
Was wir bereits wissen
Der beliebte Moderator Manfred Breuckmann stellte auf der Bueraner Zeche Hugo seinen Krimi „Schnee am Ballermann“ vor und rätselte: „Wat is los mit S04?“ Die Antworten des Publikums, die durch die Bank Fans des Gelsenkirchener Vereins sind, waren eindeutig.

„Das Lesen dient der Ablenkung“, erklärte Manni Breuckmann auf’m Pütt. Schließlich seien bestimmt alle im Raum dramatisch aufgewühlt worden in den letzten 24 Stunden. Mit seiner eigenen Notwehr-Maßnahme – „Manni liegt in der Kiste Fußball, da musste ich doch mal ‘was anderes machen“ – wollte er die leidenden Schalke-Fans am Montagabend auf Hugo Schacht 2 in Stimmung bringen.

Die erste Halbzeit seines Gastspiels, in der er übrigens – anders als die Knappen am Sonntag – in keiner Sekunde Konzentration und Lust verlor, widmete er seinem neuen Buch. „Schnee am Ballermann“ heißt der Krimi, der den Leser zu Sex und Crime auf Deutschlands liebster Ferieninsel entführt.

Der Mord passiert bereits im ersten Kapitel

Humorig stellte er seinen Hauptdarsteller Frank Husniak vor. „Der kommt aus Buer und interessiert sich nicht die Bohne für Fußball“, erläutert er. Das ginge in dieser Stadt aber nicht sanktionslos und so gerät der gemobbte Franky auf die schiefe Bahn, landet im Knast und nach seiner Entlassung auf Mallorca.

Bereits im ersten Kapitel arbeitet sich Breuckmann am Thema Mord ab. Warum die junge Dame sterben musste, das erklärte Manni auf’m Pütt nicht. Dazu muss man halt das Buch lesen und: vor allem kaufen.

„Wat is da los?“

Nach der Pause ging’s dann natürlich um S 04. „Wat is da los?“, fragte Manni, und ein Großteil der Zuschauer wollte Trainer, Manager und andere neben Boateng ganz schnell jenseits der Stadtgrenzen sehen. „Et gibt keinen Plan“ meinte die Mehrheit und: „Die kaufen, wat gerade auf dem Markt is.“ Die Meisten waren halt „dramatisch aufgewühlt“.