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Szenegeflüster

Man kennt sich halt

23.05.2008 | 17:27 Uhr
Man kennt sich halt

Der zweitgrößte Fanclub von Subway to Sally ist in Buer beheimatet. Und an der Nottkampstraße findet auch stets das größte Treffen der Anhänger dieser Band statt.

Spätestens seit dem Gewinn des Bundesvision Song Contests aus dem Hause Raab sind Subway To Sally auch der breiten Masse ein Begriff. Dabei sind die Mittelalterrocker aus Brandenburg schon seit über 15 Jahren auf den Bühnen der Republik unterwegs. Was das ganze mit Buer zu tun hat. Nix. Dafür aber mit dem Schaffrath. Dort ist nämlich der zweitgrößte Fanclub des Siebeners ansässig und dort, genauer gesagt im Jugendheim an der Nottkampstraße findet auch in regelmäßigen Abständen das größte Treffen von Anhängern der Truppe statt.

Alice Wagner ist seit 1995 Fan von Subway To Sally, seit ihr Cousin ihr das damals aktuelle Album MCMXCV nahelegte, und das wusste zu gefallen. Warum? „Die Kombination aus mittelalterlicher Musik und Metal ist klasse. Außerdem Mag ich die Stimme. Ich sage immer, Eric Fisch ist der deutsche Axl Rose, und Bodenski ist einfach ein begnadeter Texter.” Soweit so gut.

Logisch, dass dann auch zeitnah das erste Live-Erlebnis ran musste. Das sollte in einem nicht ganz so namhaften Jugendheim in Düsseldorf über die Bühne gehen, fand dort allerdings fast gänzlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. „Da standen vielleicht 20 Leute vor der Bühne”, erinnert sich Alice Wagner.

Das ist zwar mittlerweile nicht mehr so, dennoch kennt man sich innerhalb der Anhängerschaft untereinander. Denn: „Egal, wo man hinkommt, ob zum Konzert in Krefeld oder in Bochum, man trifft meistens die selben Leute.” Dazu gehörte auch Holger Scholz, der sich schon seit einiger Zeit die Internet-Domain www.fanwaytosally.de gesi-chert hatte. „Wir waren damals beide auch im offiziellen Fanclub, doch da passierte nicht viel.” Fast schon logisch, dass man da auf die Idee kommt, eine eigene Organisation für die Anhängerschaft zu gründen. Und siehe da, nicht nur die Band hatte nichts gegen einen inoffiziellen Fanclub, auch die Mitgliederzahl stieg konsequent auf derzeit 583.

Das liegt wohl nicht nur daran, dass die Mitgliedschaft kostenlos ist, sondern ist auch der Tatsache geschuldet, dass die Verantwortlichen des Fanclubs ihren Mitgliedern so einiges bieten. So findet sich auf der Homepage nicht nur eigenes Merchandising, aktuelle News und und und. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die alljährlichen Clubtreffen. Austragungsort ist dabei seit 2004 das Jugendheim an der Nottkampstraße, wo sich bis zu 50 Fans zusammenrotten. „Das ist schon eine echt gute Zahl. Selbst bei Treffen des offiziellen Clubs kommen kaum mehr als 60.”

Und die Meetings haben es in sich. Nicht nur, dass im Schaffrath der Grill befeuert wird, die Besucher übernachten können und auch die eine oder andere Combo auftritt. Nein, auch die Subway-To-Sally-Mitglieder lassen sich nicht lumpen und machen regelmäßig ihre Aufwartungen an der Nottkampstraße. Man kennt sich halt.

Das nächste Treffen im Schaffrath ist für den 27. September terminiert. Info: www.fanwaytosally.de.

Der Bär, die Camperin und der Superstar

Vergesst die Darmspiegelung von Susann Stahnke. Pfeift auf die Mondlandung. Schenkt man den Darstellungen des Privatsenders mit den drei Buchstaben respektive dem Tagesperiodikum mit den vier Buchstaben glauben, hat das Fernsehereignis des Universums am vergangenen Samstag stattgefunden.

Genau. Die Rede ist natürlich vom großen Finale von Bohlen, äh, Deutschland sucht den Superstar, im SMS-Zeitalter auch gerne DSDS (nicht zu verwechseln mit ADAC oder CVJM) genannt. Logisch, dass bei diesem gesellschaftlichen Großereignis und den damit verbundenen Feierlichkeiten der High Society auch eine buersche Delegation nicht fehlen durfte.

Die bestand in diesem Fall aus Nana Gerber und Sarah Geil. Für die WAZ Buer berichtet das Duo infernale exklusiv von der noch exklusiveren After-Show-Party, auf der sich logi-scherweise auch die gesammelte Prominenz aus Film, Funk, Fernsehen und Märchenkassetten herum trieb.

Leider war nicht jeder zum Sehen und Gesehenwerden angetreten. Oberjuror Bohlen machte beispielsweise direkt nach dem Ende der Fernseh-show den Schuh und der per Publikumsdekret zum Super-star gekürte Thomas Godoj verschanzte sich bei der Party zu seinen Ehren erstmal Backstage.

Immerhin: Jury-Teddy und Fanta-Vier-Entdecker Bär Läsker mischte sich unters Partyvolk und lief dabei auch den beiden buerschen Abgesandten über den Weg. Siehe Foto. Ansonsten gab es außer B- bis Z-Prominenz wie Ex-Horizontalstar, Dschungel-camp-Insassin und Eike-Immel-den-Kopf-Verdreherin Gina Schaffrath oder dem Coke-Light Man nicht viel zu bestaunen.

Günter Mydlak

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Kommentare
24.05.2008
09:42
Man kennt sich halt
von Alice (Parkromeo) | #1

Artikel ist toll!! Bin begeistert!!!

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