Live@Church schlägt Resser Publikum in den Bann

Begeisterten mit fetziger Musik und zum Teil nachdenklichen Texten: die Band „Who´s Pinski“ aus Köln.
Begeisterten mit fetziger Musik und zum Teil nachdenklichen Texten: die Band „Who´s Pinski“ aus Köln.
Foto: Funke Foto Services

Gelsenkirchen-Resse..  „Halbakustisch und doppelt gut“, so lautete das Motto der zweiten Auflage von „Live@Church“ am Samstag im Herz-Jesu-Gemeindehaus in Resse. 2014 hatte Rüdieger Jagsteit die Veranstaltung ins Leben gerufen. Der Erfolg bestätigte das Konzept – und die Wiederholung.

Unterstützung erfährt er lediglich vom Betreiber des Gemeindezentrums, der die Räume zur Verfügung stellt. „Wenn man heute in der Kulturarbeit aktiv ist, müssen alle Beteiligten Risiken eingehen“, so der Einzelkämpfer, selbst seit vielen Jahren Musiker; er trat Samstag mit seiner Band „The Colins Company“ auf. Die Folk-Formation beschränkte sich nicht nur auf das Covern populärer und weniger bekannter Stücke, es gab auch eigene Kompositionen von Jagsteit zu hören wie „Eyes Of a Dying Nation“ und „Sometimes“.

Kraftvolle Stimme

Der Band „Who’s Pinski“ aus Köln gelang es mit Sängerin Insa Reichwein schnell, die Gäste zu erreichen. Schon die ersten Takte von „Have You Ever“ zogen in den Bann der jungen Frau, die stimmlich die Funken sprühen ließ und mit ihrer kraft- und ausdrucksvollen Röhre für frenetischen Jubel sorgte. Einige Stücke kamen auch nachdenklicher daher, zumindest inhaltlich. „Waht If I Change“ etwa war ein rhythmischer Titel mit fast philosophischem Text.

Die Besucher – eine ausbaufähige Gruppe – dankten für so viel Engagement mit begeistertem Applaus. Da steht zu erwarten, dass sich der Veranstaltungs-Geheimtipp bald zur erfolgreichen Reihe mausert.