Lage bleibt angespannt
30.09.2009 | 17:12 Uhr 2009-09-30T17:12:00+0200Die Arbeitsagentur Buer meldet leicht sinkende Arbeitslosenzahlen für September. "Aber das ist kein richtiger Herbstaufschwung", so Jürgen Althaus, Chef der buerschen Arbeitsagentur.
Auf dem buerschen Arbeitsmarkt gab es im September einen leichten Rückgang der Arbeitslosenzahl - vom Herbstaufschwung kann aber keine Rede sein. „Die Lage bleibt angespannt”, bilanziert Jürgen Althaus, Leiter der Arbeitsagentur Buer.
6445 Personen waren Ende September bei der buerschen Arbeitsverwaltung arbeitslos gemeldet. Das sind 100 Männer, Frauen und Jugendliche weniger als im August. Die Quote sank damit im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte von 12,4 auf 12,2 Prozent. Im Vergleich zum September 2008 sieht es aber ganz anders aus: Da sind es im September 2009 genau 233 Personen mehr, die arbeitslos sind. Die Quote stieg um 0,3 Prozentpunkt von 11,9 auf eben 12,2 Prozent.
Von den 6445 Arbeitslosen im Stadtnorden wurden 1499 von der Agentur für Arbeit und 4946 vom Integrationscenter für Arbeit betreut, wie Dirk Sußmann, stellv. Geschäftsführer des Integrationscenters erläutert. Unter den Jobsuchenden in Buer und Horst befanden sich Ende September 756 Jugendliche unter 25 Jahren - 13,8 % weniger als im August, aber 17,2 % mehr als im September 2008. An Langzeitarbeitslosen im Stadtnorden zählte das Integrationscenter 2796 Personen, 17 weniger als im August und 266 weniger als vor einem Jahr, berichtet Sußmann.
Was ältere Arbeitslose anbelangt, so gab es laut Althaus kaum Bewegung: 1588 der 6445 Arbeitslosen waren 50 Jahre und älter - zwei Personen mehr als im August und 80 Personen mehr als im September 2008.
Die Zahl der bei der Arbeitsagentur gemeldeten offenen Stellen ging zurück, sowohl, was den Vergleich zum August, als auch den mit dem Vorjahr angeht. Gesucht werden nach wie vor Fachkräfte im Gesundheitswesen und im Pflegebereich sowie Facharbeiter im Handwerk. Aber auch Ärzte und Ingenieure.
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