Kinderbibelwoche in Horst widmet sich Jonathan und David

Freundschaft und Vertrauen standen im Mittelpunkt der Kinderbibelwoche in der evangelischen Paul-Gerhardt-Kirche in Horst.
Freundschaft und Vertrauen standen im Mittelpunkt der Kinderbibelwoche in der evangelischen Paul-Gerhardt-Kirche in Horst.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Vier Tage lang lernten 16 Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren in der Horster Paul-Gerhardt-Kirche die biblische Geschichte der Freundschaft zwischen Jonathan, dem Sohn des Königs Sauls, und David, dem künftigen König kennen.

„Freunde fürs Leben“ war der Titel der Kinderbibelwoche in der Horster Paul-Gerhardt-Kirche. Natürlich gab es dazu die passende Geschichte aus der Bibel zu hören, nämlich die von Jonathan, dem Sohn des Königs Saul, und dem künftigen König David.

„Wir haben geschaut, was wir aus der Freundschaft der beiden für unsere eigenen Freundschaften lernen können“, so Pfarrer Michael Grimm. In Abschnitten wurde an allen Tagen zunächst die Geschichte gelesen. Eine Verständnishilfe für die 16 Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren lieferte dann die Außerirdische „Filia“. Eine Rolle, in die täglich die 15-jährige Jenny Franzkowiak schlüpfte.

Von einem fremden Planeten

„Filia kommt von einem fremden Planeten, wo es keine Freundschaft gibt. Was die bedeutet, hat sie erst hier gelernt“, so die junge Mitarbeiterin der Bibelwoche. Als „Filia“ hatte sie ein besonderes Gerät bei sich. „Sie hatte immer ihre Lifebox dabei. Denn auf ihrem Planeten spricht man nicht direkt miteinander, sondern nur über ein Mikro an der Box.“ Echte Kommunikation lernte die Außerirdische erst auf der Erde kennen. „Am letzten Tag hat sie die Box aber gar nicht mehr mitgebracht. Weil sie unsere Art der Kommunikation viel schöner findet.“

Gute Freundschaft und deren Aspekte wie Vertrauen und Ehrlichkeit waren auch in den täglichen Spielen und Bastelarbeiten ein Thema. „Wir haben Freundschaftssteine gebastelt und Lovebirds, die die Kinder danach an ihre Freunde verschenken“, so Jenny Franzkowiak.

Der Höhepunkt der Woche war am Freitagmittag ein kleines Fest, bei welchem die beiden Arbeitsgruppen der Woche gemeinsam feierten.. Dafür buken die Jugendlichen sogar eigens Brot. „Das gab es in Form von Herzen, als Symbol für Freundschaft, und Stäben, als Symbol für die Verbundenheit.“