Keine Eskapaden beim Wetter

Die Durchschnittstemperatur im Januar betrug laut den Messungen am Max-Planck-Gymnasium 3,8 Grad Celsius. Sie liegt damit um genau 1,3 Grad über dem langjährigen Mittel für Buer. Zwischen 1969 und 2015 betrug die Durchschnittstemperatur im Januar 2,5 Grad. In dem Zeitraum schwankte sie zwischen Minus 3,5 Grad (1987) und 7,2 Grad (1975). Im Januar gab es keinen Eistag und nur fünf Frosttage. An Frosttagen sinkt die Temperatur unter 0 Grad. An Eistagen bleibt die Temperatur den ganzen Tag unter dem Gefrierpunkt.

Ein Gesamtniederschlag von 63,4 Liter pro Quadratmetern oder 63,4 Millimeter entspricht fast exakt dem Mittelwert von Buer (66,7 mm) seit Beginn der Messungen 1948. Bisher gab es im Januar 1997 die geringsten Niederschläge mit 4,5 Millimeter. Als höchster Wert wurde 1948 eine Menge von 145,3 mm ermittelt.

Insgesamt war der Januar also deutlich wärmer als im langjährigen Mittel und normal feucht. Die gefühlte Wärme resultiert vor allem daher, dass die Temperaturen kaum unter den Gefrierpunkt fielen.