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Jugendliche begrünen Hugo-Gelände

14.11.2011 | 17:35 Uhr

Gelsenkirchen-Buer.  Die Evangelische Jugend von Westfalen packte auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Hugo den Spaten aus.

Einen Baum zu pflanzen, gehört zu den vielen Dingen, die ein Mensch dem Volksmund nach in seinem Leben getan haben sollte. Seit Samstagvormittag haben das Interessierte vom Jugendevent der Evangelischen Jugend von Westfalen hinter sich. Auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Hugo packten sie ihre Spaten aus.

Eichen und Buchen sind es, welche die etwa 25 Jugendlichen unter der Herbstsonne in die Erde setzen. Der Grund, auf dem sie standen, wurde extra für diese Aktion hergerichtet - das Wetter schien es auch. Doch bevor es an die richtige Arbeit ging, ließen sich die Gläubigen erst einmal erklären, welche Bedeutung das Pflanzen von Bäumen für die Umwelt und das Klima hat.

Denn die Aktion fand nicht ohne pädagogischen Hintergrund statt. Viel mehr ist sie nur ein Teil des diesjährigen Jugendevents der Evangelischen Jugend. Unter dem Motto „Evangelische Jugend versetzt Berge“ trafen sich am Wochenende mehrere hundert Jugendliche aus ganz Westfalen. Sein „Basislager“ hatte das Event in der Evangelischen Gesamtschule in Bismarck. Klimaschutz war dabei nur eines unter vielen Themen, wurde auf dem alten Hugo-Areal aber handfest in die Tat umgesetzt.

Dass es für viele junge Menschen sicher nichts alltägliches ist, einen Baum zu pflanzen, ist dabei ein weiterer Aspekt. „Es ist auch eine interessante Erfahrung etwas zu machen, wovon vielleicht sogar unsere Enkel noch etwas haben“, erklärt etwa Erich Reinke, einer der Mitorganisatoren des Events.

Die neu gesetzten Bäume stehen dabei genau neben ihren etwas älteren Brüdern vom „Schützenwald“. Denn bereits 2010 führte der Westfälische Schützenbund eine ähnliche Aktion durch. „Es ist für uns schon eine kleine Ehre, hier pflanzen zu dürfen“, fügte Reinke noch hinzu. Was damals wie heute allerdings noch auf sich warten lässt, ist die Fertigstellung des Biomasseparks. Denn erst dann werden auch die frisch eingegrabenen Gewächse der Öffentlichkeit zugänglich sein.

Robert Temmimghoff

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