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Jubel um Läufer

28.09.2009 | 10:00 Uhr
Jubel um Läufer

Quer durch den Norden von Bertlich waren Jubel, Anfeuerungsrufe und Glockengeläut zu hören. Sonntag fanden dort die 78. Bertlicher Straßenläufe statt. Über alle erdenklichen Distanzen bis zum Marathon fanden sich Läufer am Sportplatz an der Heinrich-Obenhaus-Straße ein um sich miteinander zu messen.

Am Morgen um 10 Uhr starteten die ersten Sportler für die Marathonstrecke. Nach und nach begannen dann auch die Wettkämpfe über 5, 7,5, 10, 15 und 30 Kilometer. Dazu kam auch noch eine Halbmarathonstrecke und eine Nordic Walking Wettkampf über 15 Kilometer.

Nicht nur zahlreiche Sportler, auch viele Zuschauer waren rund um die Strecken und am Ziel zu sehen. Töchter feuerten ihre Mütter an und Großeltern wollten beobachten, wie sich ihr Enkel schlug. Immer zur Stelle waren auch eine Menge Handkameras, um die Leistungen der Läufer bildlich fest zu halten. Mehrmals am Tag gab es außerdem ein großes Gedränge in der Pausenhalle - Sobald die letzten Starter einer Disziplin eintrafen, began die jeweilige Siegerehrung.

Insgesamt starten bei den Straßenläufe über alle Disziplinen verteilt mehr als 800 Läufer. Die vielen Sportler mit Laufstöcken zeigten, dass auch die moderne Disziplin Nordic Walking sehr beliebt war. Dabei kamen die Athlethen für die Straßenläufe nicht nur aus Bertlich und der näheren Umgebung, sondern aus dem ganzen Ruhrgebiet und entfernteren Teilen von Nordrhein-Westfalen. Eine Läufergemeinschaft reiste beispielsweise aus Düsseldorf an.

Doch nicht nur aus allen Himmelsrichtungen starteten am Sonntag auf dem Sportplatz an der Grenze zu Marl die Läufer. Auch sämtliche Altersklassen, vom Jugendlichen über Laufgemeinschaften, die in Büros entstanden, bis hin zum Läufer in der Mitte seiner 80er. Das Leistungsniveau war ebenfalls weit gestreut. Für einige war es der erste Lauf in ihrem Leben, doch viele T-Shirts zeugten auch von Athlethen, die schon in der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland zu Wettkämpfen antraten. Die glücklichen Gesichter im Ziel sahen jedoch alle gleich aus.

Robert Temminghoff

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