In Gemeindehaus wird der letzte Gottesdienst gefeiert

Die Pauluskirche wird zur Begegnungsstätte.
Die Pauluskirche wird zur Begegnungsstätte.
Foto: Günter Mydlak

Gelsenkirchen-Resse..  Die Tage des Gemeindehauses der Pauluskirche in Resse sind gezählt: Mitte April wird der Bagger zur Böningstraße rollen, um das Gebäude abzureißen. Dort soll ein Wohnhaus mit 49 barrierefreien Wohnungen entstehen.

Am Gründonnerstag, 2. April, wird dort ein letztes Mal ein Gottesdienst gefeiert, der zunächst um 19 Uhr im Gemeindesaal beginnt.

Nach Begrüßung und Gebet werden dann symbolisch Kreuz, Weintrauben, Brot und ein Tisch aus dem Gemeindehaus in die Pauluskirche getragen, wo an mehreren Tischen anschließend das Abendmahl gefeiert wird. „Weintrauben und Brot verstehen wir als ein Zeichen der Gemeinschaft untereinander und mit Gott, einer Gemeinschaft, die an keinen festen Ort gebunden ist“, erläutert PfarrerKlaus-Peter Schmidt.

Begegnungsstätte

Wie berichtet, soll die Pauluskirche umgebaut werden und zukünftig nicht nur als Gottesdienst-, sondern auch als Begegnungsstätte dienen. Ein entsprechender Beschluss wurde bereits gefasst, ein Zeitplan steht noch nicht fest.