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Spielplatzfest

Hoch hinaus

01.09.2010 | 18:22 Uhr
Hoch hinaus
Ralf Pfannkuch in der Halfpipe stellt seine Fähigkeit als Luftakrobat unter Beweis . Foto: Thomas Schmidtke / WAZ FotoPool

Erle. Beim Spielplatzfest an der Hermannstraße war für jeden etwas dabei. Zusätzlich zu den altbekannten Spielplatzgeräten erwarteten die Jungen und Mädchen eine Hüpfburg, ein Schminkstand sowie alte und neue Spiele. Das besondere war diesmal, dass das Fest mit dem seit drei Jahren stattfindenden Skater-Contest an der Everplayanlage zusammengelegt wurde.

Neben Süßigkeiten und Getränken hatten sich Bezirksbürgermeister Heinz Macziaßek und der Kinderbeauftragte der Stadt Claus Menne noch die ein oder andere Überraschung einfallen lassen: Dank des guten Wetters konnte der Grill in Betrieb genommen werden, und Bezirksbürgermeister Macziaßek ließ es sich nicht nehmen, für die Gäste Würstchen zu brutzeln. Zum Nachtisch fuhr der eigens gemietete Eiswagen an der Anlage vor. „Es ging uns um ein nettes Zusammensein. Außerdem ist Spielen ungemein wichtig für die Entwicklung von Kindern “, begründete Macziaßek das Fest.

Um auch zwischen den Attraktionen keine Langeweile aufkommen zu lassen, war außerdem für Musik gesorgt, die vor allem während des „Forsthaus-Skater-Contests“ nicht fehlen durfte. „Dieser Contest ist immer ein besonderes Highlight“, so die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Patin der Everplayanlage, Christel Jaeger. Den genauen Ablauf des Wettbewerbs nahmen die Jugendlichen selbst in die Hand, genauso wie einen Teil der Organisation.

Dass die Anmeldung für die ausschließlich männlichen Skater gebührenfrei blieb, war zum Teil den Sponsoren zu verdanken, die Preise wie Skateboards, Rucksäcke, Fußbälle, Schwimmbrillen und vieles mehr als besonderen Anreiz zur Verfügung gestellt hatten. „Das sind doch viele schöne Preise für die jungen Sportler“, freute sich Jaeger.

Dieses Jahr standen drei Gruppen zur Anmeldung: die erste für alle Kleineren begeisterten Skater bis einschließlich 15 Jahren, die zweite Gruppe für die etwas erfahreneren ab 16 Jahren. Dort hatten die Jungs jeweils 1:30 Minuten Zeit, um ihr Können unter Beweis zu stellen. In der sehr speziellen dritten Gruppe, der „Mini Ramp“, durfte jeder die Jury mit Stunts und Tricks zwei Minuten beeindrucken. Diese bestand aus vier Skatern, die sich gegenseitig und auch ihre Mitstreiter fair bewerteten. „Das ist ja das Schöne, die Jungs bieten sich immer gegenseitig Hilfe und Unterstützung“, so die Patin.

Anna-Lea Knubben

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