Hausbesitzer können sich auf Zuschüsse freuen

Foto: Michael Korte

Vier Millionen Euro bekommen die Städte Herten und Gelsenkirchen als Zuschuss vom Bundesumweltministerium. Das Geld muss in die gemeinsame Entwicklung der Stadtteile Hassel, Bertlich und Westerholt sowie der ehemaligen Zeche Westerholt fließen. Hausbesitzer aus diesen Ortseilen können direkt von dem Geld profitieren. 1,2 Millionen Euro sind für sie reserviert.

Das teilte Hertens Stadtbaurat Volker Lindner in den Ratsausschüssen der laufenden Sitzungsperiode mit. Um einen Zuschuss in Anspruch nehmen zu können, müssen die Häuser energetisch verbessert werden. Die Städte Gelsenkirchen und Herten arbeiten für das gesamte Gebiet der Zeche Westerholt und der drei Stadtteile, die auch als Gartenstadt bezeichnet werden, zusammen.

Insgesamt ist in diesem Bereich die CO²-Minimierung vorrangig. Die Zuschussgewährung könne man sich ähnlich wie bei Denkmalpflegemitteln vorstellen, sagt Volker Lindner. In diesen Fällen bekommen die Hauseigentümer einen bestimmten Prozentsatz des Geldes, das sie ausgegeben haben, als Zuschuss nachträglich dazu.

Nach welchen Richtlinien das Geld verteilt wird, soll im vierten Quartal dieses Jahres bekannt gemacht werden. Finanziert werden soll aus diesem Förderbetrag auch der Umbau der beiden Torhäuser am Eingang des Zechengeländes Egon-straße.

Vorübergehend könnte dort nach der Vorstellung der Verwaltung ein Infozentrum für die energetische Sanierung von Häusern Platz finden. Später sollen die Häuser dann allerdings an Gewerbetreibende verkauft werden. Die vier Millionen Euro bekommen die Städte nur, wenn sie einen Eigenanteil in Höhe von insgesamt rund 500 000 Euro beisteuern können.