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Offene Tür

Gute Gespräche geführt

22.01.2012 | 18:52 Uhr
Gute Gespräche geführt
Tag der offenen Tür in der neuen Sekundarschule Hassel (Hauptschule am Eppmannsweg) am Samstag, 21.01.2012. Schüler der 7. Klasse des Chemie-Unterrichts untersuchen Flüssigkeiten mit Hilfe von Rotkohlsaft als Indikator, ob sie basisch oder sauer sind . Foto: Thomas Schmidtke / WAZ FotoPool

Gelsenkirchen-Hassel.Der Tag der offenen Tür an der Sekundarschule Hassel stieß am Samstag auf große Resonanz bei Eltern und Kindern. Die Informationsveranstaltung der neuen Schule in Hassel, die ab dem nächsten Schuljahr jährlich Zug um Zug eingeführt wird, sorgte für ein durchaus positives Echo. Gabriele Ulbrich, „Beauftragte für das Anmeldeverfahren der Sekundarschule Hassel“, gab sich zufrieden: „Der heutige Tag verlief erfolgreich. Wir haben viele gute Gespräche mit den Eltern geführt.“

Das Ergebnis dieser Gespräche spiegelte sich auch in den Entschlüssen der Eltern zur Anmeldung ihrer Kinder wider: „Zahlreiche Anmeldetermine sind heute vergeben worden. Man sieht, dass dieses neue Konzept gut angenommen wird“, so Gabriele Ulbrich, die am Standort an der Hauptschule Eppmannsweg war.

Werner Gallmeister, Schulleiter an der Realschule St.-Michael-Straße, dem zweiten Standort der Sekundarschule Hassel, war hingegen etwas enttäuscht. „Wir sind eigentlich eine größere Resonanz gewohnt.“

Den wahrscheinlichsten Grund hierfür erkennt Gallmeister „im schlechten Wetter“. Dennoch konnten auch an der Realschule gute Gespräche mit den Eltern geführt werden.

Die Eltern hatten schließlich auch allerhand Fragen, die Gabriele Ulbrich und weitere Lehrer zu beantworten wussten. Häufig wurden die Pädagogen nach der Möglichkeit der Kooperation mit weiteren Schulen gefragt. Eine Mutter meinte hierzu, dass es ihr wichtig sei, dass auf diesen Schulen dann weitere Plätze sicher seien.

Auch stellten sich oft Fragen nach der leistungsmäßigen Förderung. Gabriele Ulbrich: „Die Förderung können wir mit dieser Schulform auf jeden Fall gewährleisten.“

Der Tag der offenen Tür war mitnichten nicht nur eine Informationsveranstaltung zur neuen Schulform, auch konnten die zukünftigen Fünftklässler Schnupperunterricht nehmen und in Fachbereiche blicken, die sie aus der Grundschule noch nicht kennen, wie zum Beispiel Chemie oder Physik. Hier gab es für sie allerlei zu experimentieren – vom Herausfinden des Farbspektrums eines Filzstifts bis hin zur Herstellung vom eigenen Glibberschleim „Flubber“ reichte die Palette der Möglichkeiten.

Während die Kinder in den Klassenräumen ihre Entdeckungstour machten, konnten sich die Eltern untereinander austauschen. Dabei fiel hauptsächlich Lob für die neue Sekundarschule an. „Leider ist meine Tochter schon in der sechsten Klasse, wir hätten das sehr gerne angenommen“, sagt eine Mutter. Dass die spezielle Förderung der Schüler auch schon jetzt funktioniert, hätte sich schon bei ihren älteren Söhnen gezeigt.

Eine weitere Mutter ist von den größeren Möglichkeiten überzeugt, die sich den Schülern bieten: „Meine Tochter hat nun noch zwei Jahre lang die Chance, sich zu verbessern und kann dann immer noch einen besseren Abschluss bekommen.“

Großen Zuspruch bekam auch die integrative Förderung von Kindern mit Behinderungen, die an der Sekundarschule angeboten wird. Das gemeinsame Lernen hilft dabei, Beziehungsängsten abzubauen. Aus Sicht der Mutter werden die Kinder dabei den selbstverständlichen Umgang mit Behinderten lernen.

Die Sekundarschule Hassel wird bekanntlich an den zwei Standorten der Hauptschule Eppmannsweg und der Realschule St.-Michael-Straße eingerichtet. Die unterstufigen Klassen kommen zur heutigen Hauptschule, ab dem neunten Jahrgang sind sie dann an der Realschule untergebracht.

Daniel Meinert

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