Groß, aber herzlich: Kita Vinckestraße feiert Geburtstag

Mit einem bunten Bühnenprogramm feierten die fünf Gruppen der städtischen Kita Vinckestraße in Gelsenkirchen-Buer den 20. Geburtstag ihrer Einrichtung.  .
Mit einem bunten Bühnenprogramm feierten die fünf Gruppen der städtischen Kita Vinckestraße in Gelsenkirchen-Buer den 20. Geburtstag ihrer Einrichtung. .
Foto: FUNKE FotoServices
Was wir bereits wissen
Von der Pelzfabrik zur Kita: An dieses Kontrastprogramm erinnerten jetzt Kinder, Eltern und Mitarbeiter der städtischen Kita Vinckestraße in Gelsenkirchen-Buer. Zum 20. Geburtstag hatten sie ein buntes Programm auf die Beine gestellt.

Gelsenkirchen-Buer..  Die städtische Kita an der Vinckestraße feierte am Samstag ihren 20. Geburtstag. Das scheint zunächst nicht viel. Doch eigentlich gehöre man zu den „alten Hasen“, meint Sabine Schneider, die seit dem ersten Tag die Einrichtung leitet.

„Das ist schon ‘was. Als ich damals anfing, gab es 19 städtische Kitas, heute sind es 63. Da sind wir schon altgedient.“ Schon zu Beginn gehörte die Einrichtung zu den größeren. Fünf Gruppen waren es damals, sieben sind es, nach einer räumlichen Erweiterung auf 1500 Quadratmeter, heute. „80 Prozent der Kinder werden über Mittag betreut, 42 Kinder sind unter drei Jahre alt“, so Sabine Schneider, deren Verantwortung mit der Einrichtung wuchs.

Herausforderung Personalplanung

„Das ist schon eine Herausforderung. Alleine in Bezug auf das Personal. Zu Beginn war ich für neun Angestellte verantwortlich, heute sind es 41. Acht davon sind Springer, die auch in anderen Einrichtungen zum Einsatz kommen.“ Mit den aktuell 140 betreuten Kindern gehört die Kita zu den drei größten in der Stadt.

Klar, dass man bei der Feier kaum mehr ein Bein auf den Boden bekam. Rund 400 Gäste waren gekommen, den Geburtstag zu feiern. In jedem Raum wartete auf die Kleinen ein anderes Freizeitangebot. Die Palette reichte von zahlreichen Spielständen bis hin zu Tanzdarbietungen der Kinder.

Von der Pelzfabrik zur Kita

Auch Ottfried Millinger war mit dabei, der Vermieter. Seiner Familie gehörte die Pelzfabrik, die hier ansässig war, bis der Wegzug der Textilindustrie aus der Stadt die Schließung nötig machte. Millinger hatte überlegt, Seniorenwohnungen an dieser Stelle zu bauen. „Aber in Buer gab es wenig Kindergartenplätze. Und da fragte mich die Stadt, ob ich mir nicht vorstellen könnte, einen Kindergarten zu bauen.“ So kam es. 1995 eröffnete die Kita, vor Kurzem erweiterte Millinger den Bau.