Das aktuelle Wetter Gelsenkirchen-Buer 17°C
Kirchen

Gläubige gemeinsam auf dem Weg

13.02.2012 | 17:25 Uhr
Gläubige gemeinsam auf dem Weg
Mit Musik, Bewegung, Gebeten und Gesprächen näherten sich die Gläubigen an den Standorten St. Laurentius und St. Marien einander an. Foto: Olaf Fuhrmann / WAZ FotoPool

Horst.  Seit 2007 gehören die Gläubigen von St. Laurentius Horst-Süd und St. Marien Essen-Karnap offiziell zur Pfarrei St. Hippolytus. Beim ersten Gemeindetag an beiden Standorten kamen sich die Menschen vor Ort nun näher.

Nach einem kleinen Spaziergang über die Stadtgrenze hinweg erreichten die Mitglieder der Horster St. Laurentius-Gemeinde den „Markt der Möglichkeiten“: In Essen-Karnap fand der zweite Teil des ersten Gemeindetages statt, der zusammen mit den Gläubigen der Filialkirche St. Marien ausgerichtet wurde. Die Möglichkeit des Kennenlernens und der Präsentation der zahlreichen Gruppen sowie ihrer Arbeitsschwerpunkte bestand also diesseits und jenseits des Kanals.

Maria Mauch, die Gemeindereferentin mit Koordinierungsaufgaben, zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf des Tages: „Ich bin positiv überrascht über die gute Resonanz. Die Gemeindemitglieder nehmen den Tag zum Kennenlernen wahr.“

Als Tag der Begegnung wurde der Gemeindetag geplant. So ging es erst für alle in den Gemeindeteil nach St. Laurentius. Beim dortigen Erbsensuppenessen waren die ersten Gespräche mit neuen Bekanntschaften schon programmiert. Den darauffolgenden Auftakt gab die Jugend in der Kirche. Maria Mauch: „Insgesamt war das heute ein Tag der lockeren Art.“

Dann hieß es für die Besucherinnen und Besucher: einmal über die Stadtgrenze ins Gemeindezentrum nach Karnap. „Am Markt der Möglichkeiten stellen sich alle Gruppen der Gemeinde vor. An einzelnen Ständen kann man also auch mal sehen, was beispielsweise der Chor im anderen Gemeindeteil macht“, erklärte Maria Mauch.

Hintergrund des Gemeindetages ist die Zusammenlegung der Gemeinden St. Laurentius und St. Marien im Jahr 2007 in der neugegründeten Pfarrgemeinde St. Hippolytus. Die Gemeindemitglieder seien natürlich ersteinmal bei ihren ursprünglichen Kirchen geblieben, so die Gemeindereferentin. Allerdings sei es in Anbetracht der sinkenden Zahl von Kirchengängern wichtig, dort anzusetzen und eine starke Zusammenarbeit aufzubauen. So entstand auch vor anderthalb Jahren im Gemeinderatsvorstand die Idee des Gemeindetages. „Wir wollen, dass die Gemeindemitglieder, aber auch die Gruppen zusammenarbeiten“, formuliert Maria Mauch das Ziel. Zwar seien die Gruppen vorerst zurückhaltend gewesen, doch letzlich machten von 38 Gruppen in der Gemeinde St. Laurentius 28 mit.

Das Kernstück des Gemeindetages war also die Stärkung der Gemeinsamkeit. „Auch für die Zukunft wünschen wir uns so eine aktive Mitarbeit wie heute. Wir glauben, dass wir mit dem Gemeindetag einen guten Schritt diesbezüglich gemacht haben“, bilanziert die Gemeindereferentin Maria Mauch. Am Ende des Tages gab es dann also genug Grund, den ersten Schritt samt neuen Bekanntschaften im abschließenden Gottesdienst noch gebührend zu feiern.

Daniel Meinert

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6348204/create

Aktuelle Fotos und Videos
40 Jahre Maritim
Bildgalerie
Hotel
Eine echte Gaudi
Bildgalerie
Schützenfest
Drachenwetter auf Consol
Bildgalerie
Himmelsstürmer
Rock Hard in Gelsenkirchen
Bildgalerie
Festival
Aus dem Ressort
Karten fürs 5. Blackfield Festival in Gelsenkirchen gewinnen
Festival
Düster wird es am letzten Juni-Wochenende rund ums Amphitheater in Gelsenkirchen. Dann spielen beim Blackfield Festival 32 Bands der Gothic- und Elektro-Szene auf. Das Festival wird fünf und feiert dies mit einer zweiten Bühne und weiteren Aktionen. WAZ.de verlost zwei mal zwei Tickets.
Foto
Zum Geschmackserlebnis aufs Land
Hofladen
Raus aufs Land: Wer im Hofladen von Martin und Lydia Reimann einkauft, muss dieses Motto wörtlich nehmen. Einsam am Ende einer Sackgasse der Hobergstraße gelegen, umsäumt von sattgrünen Feldern liegt der Bauernhof da. Verträumt, fast verloren wirkt er am Ende des holpriges Feldwegs am Rande des