Frauengemeinschaft feiert Geburtstag

60 Jahre kfd St. Mariä Himmelfahrt: Nach der Messe empfingen die Frauen ihre Gäste im Gemeindesaal zu Buffet und Tombola.
60 Jahre kfd St. Mariä Himmelfahrt: Nach der Messe empfingen die Frauen ihre Gäste im Gemeindesaal zu Buffet und Tombola.
Foto: FUNKE FotoServices
Was wir bereits wissen
Die kfd-Frauengemeinschaft der Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt besteht seit 60 Jahren. Der Geburtstag wurde mit einer Messe und einem Beisammensein im Gemeinderaum gefeiert.

Gelsenkirchen-Buer..  Die Kirche an der Erlestraße/Goldbergstraße war 1954 gerade erst geweiht worden, da nahm schon bald eine Forderung Gestalt an: Für die katholischen Frauen in der neuen Gemeinde muss aber auch ein Angebot geschaffen werden. Ein Jahr später war es soweit: Unter der Leitung von Gertrud „Mutter“ Herkel wurde die kfd St. Mariä Himmelfahrt gegründet. Jetzt konnte die Frauengemeinschaft ihr 60-jähriges Bestehen feiern.

Eine Gruppe von rund 30 Helferinnen kümmerte sich damals um die Sorgen und Nöte der Gemeindeangehörigen, war zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wurde und organisierte regelmäßige Treffen, die mehr sein sollten als ein bloßes Zusammensein bei Kaffee und Kuchen.

Heute besteht die kfd-Gemeinschaft, die von Ursula Schmidt geleitet wird, aus acht aktiven Frauen. „Die katholische Frauengemeinschaft hat sich für die Einführung der Mütterrente stark gemacht und unterstützt arbeitslose Jugendliche“, fasst Rosel Liemanns die überregionalen Ziele zusammen. Vor Ort haben sich die Gemeinschaften zum Beispiel für das Frauenhaus engagiert. In der Gemeinde am Rande des buerschen Zentrums geht es vor allem darum, die regelmäßigen Zusammenkünfte zur organisieren, den Kontakt zu den Gemeindemitgliedern zu halten, Vorträge zu veranstalten und Ausflüge zu unternehmen.

Gäste immer willkommen

Einmal im Monat ist in St. Mariä Himmelfahrt immer kfd-Tag: Dann kommen die Frauen dienstags um 15 Uhr zunächst zu einer Messe in der Kirche zusammen, anschließend gibt es dann ein Beisammensein mit Austausch und Vorträgen im Gemeinderaum. „Gäste sind jederzeit willkommen“, wirbt Rosel Liemanns in der Hoffnung, dass sich auf diese Weise auch Frauen finden, die sich für die Gemeinschaft engagieren wollen. Auch wenn es schwierig sei, Nachwuchs für die Vereinsarbeit zu finden: Wenn es darum geht, mit der kfd Karneval zu feiern oder einen Ausflug zu unternehmen, dann sind Gemeindesaal und Bus voll. Mit etwas Stolz in der Stimme sagt Rosel Liemanns: „Dann fahren auch evangelische Frauen mit.“