Feuerwehrnachwuchs befreit Fuchs Fridolin Brenzlich

Beim Aktionstag erlebte der Nachwuchs eine Feuerwehrschicht.
Beim Aktionstag erlebte der Nachwuchs eine Feuerwehrschicht.
Foto: Lucas Schlueter
Was wir bereits wissen
Kinder und Jugendliche konnten bei der Jugendfeuerwehr in Buer einen „Tag wie bei der Berufsfeuerwehr“ erleben. Ihre Schicht dauerte 23 Stunden. Sie mussten Brände löschen, Ölspuren abstreuen und Tiere retten.

Gelsenkirchen-Buer..  Blaulicht zuckt durch den Abendhimmel, dichter Rauch drängt aus dem Haus. Sofort laufen die Gruppenführer zur Lageerkundung zum Gebäude: Feuer im Keller, mehrere Menschen vermisst. Dann geht alles ganz schnell: Der Mannschaft werden Befehle erteilt, Trupps rüsten sich mit Atemschutz aus, Schläuche werden gerollt. Ein lautes „Wasser marsch!“ erschallt, und die Jugendlichen gehen in das Gebäude vor. Beim „Tag wie bei der Berufsfeuerwehr“, ausgerichtet von der Jugendfeuerwehr Buer-Mitte, konnten Kinder und Jugendliche eine Feuerwehrschicht hautnah miterleben.

Die Schicht begann um 7.30 Uhr am Feuerwehrhaus am Urban-von-Vorst-Weg. Nach dem obligatorischen Antreten mit Einteilung auf den Fahrzeugen wurden diese zunächst auf ihre Einsatzbereitschaft für die kommenden Stunden geprüft und im Anschluss gewaschen. Schon ertönte der Gong zum ersten Alarm. Der brennende Abfallbehälter wurde vor Ort durch etwas Disconebel an einem Glascontainer dargestellt. Die jungen Feuerwehrleute löschten souverän das „Feuer“ und konnten sich wieder einsatzbereit melden.

Fridolin Brenzlich wartet auf Hilfe

Auch die noch nicht alarmierten Einsatzkräfte mussten kurze Zeit später ausrücken, weil sich ein Fuchs auf einem Baum im Wald verirrt hatte. Mit dem Auftrag der Tierrettung rückte nun auch das zweite Löschfahrzeug aus. An der Einsatzstelle umklammerte das Stofftier Fridolin Brenzlich in fünf Metern Höhe einen Ast und konnte sich nicht mehr aus dieser misslichen Lage befreien. Gemeinsam wurde die Steckleiter vorgenommen und der Fuchs aus der Höhe gerettet.

Im Brandübungshaus

Gerade am Feuerwehrhaus zurück gekehrt, rief der Wachabteilungsführer zum Unterricht zu den Themen „Funk“ und „Löschmittel Schaum“. In den 23 Stunden ihres Einsatzes kam beim Feuerwehrnachwuchs keine Langeweile auf. So mussten noch eine simulierte Ölspur abgestreut, ein Anhängerbrand gelöscht und zu einem „Fehlalarm“ zur Hochschule ausgerückt werden. Einen „richtigen“ Brand erlebten die Kinder und Jugendlichen im Brandübungshaus der Wache an der Seestraße. Und in der Dunkelheit des Waldes mussten sie sich zum Abschluss auch noch auf die Suche nach vermissten Personen machen.