Fast zwei Monate in Verzug
07.04.2010 | 09:09 Uhr 2010-04-07T09:09:00+0200
Erle.Es war ein frostkalter Vormittag Mitte Dezember, als der symbolische erste Spatenstich für den Umbau des Marktplatzes in Erle anstand. Schon damals hätte man es ahnen können, dass der Winter den Zeitplan für die Bauarbeiten durcheinander bringen würde. Und in der Tat: „Wir rechnen mit einer Verzögerung von sechs bis acht Wochen“, bestätigt Stadtsprecher Oliver Schäfer. Die Verwaltung geht inzwischen davon aus, dass der renovierte Marktplatz erst im Spätsommer/Frühherbst für Händler und Kunden wieder komplett zur Verfügung steht.
Der Marktbetrieb geht dort auch trotz der laufenden Umbauarbeiten weiter. Zurzeit wird der erste Bauabschnitt umgesetzt. Während der Handel im Schatten des Bunkers stattfindet, sind die Bauarbeiter auf der nördlichen Seite der Marktstraße aktiv. Ende Mai, so der Stand der aktuellen Planungen, steht der Wechsel an: Der Markt zieht dann zur renovierten Nordseite, damit die ebenfalls auf drei Monate angelegten Bauarbeiten auf der Südseite weitergehen können.
Hauptziel des Umbaus ist die Aufhebung der strengen Trennung zwischen Straßen- und Platzbereichen. Dazu werden Marktflächen, Bürgersteige und Straßenkreuzung niveaugleich ausgebaut. Eine Reihe von Felsenbirnen gibt dem Platz eine gestalterische Ordnung, unter ihren Kronen laden Sitzbänke mit indirekter Beleuchtung zum Verweilen ein. So soll der Marktplatz unweit des Erler Geschäftszentrums an der Cranger Straße für rund 650 000 Euro eine neue Aufenthaltsqualität bekommen.
„Endlich“, möchte man ergänzen, denn die Ursprungsplanung für den Umbau des Erler Marktplatzes stammt aus dem Jahr 1993. Sie wurde seitdem immer wieder geändert, nicht weiterverfolgt und wiederbelebt. Die Planergruppe Oberhausen hatte die Ursprungsplanung entworfen und im vergangenen Jahr nach einer Bürgerbeteiligung überarbeitet.
18:35
Frau Sprenger,
der Umbau war lange geplant und in den Medien mehrmals publik gemacht worden.
Haben Sie damals davon nichts gewusst?
Natürlich sind Bauarbeiten sehr unangenehm für Gewerbetreibende.
Aber dann ist der Marktpkatz wieder schön und ansehnlich.
19:36
Ein sehr aufschlussreicher Artikel,schön das auch wir Betroffenen mal erfahren wann der jetzige Bauabschnitt fertig sein soll.Zu meinem Bedauern hielt es von den HOHEN HERREN leider keiner mal für nötig mich über irgend etwas zu informieren.Ich besitze seit Ende Oktober dort ein Friseur Geschäft und bin im Moment wohl die einzige gewerblich Leid tragende.Unsere Kunden können uns meist nur sehr beschwerlich ,ältere garnicht erreichen.Schade, dass so etwas nirgendwo erwähnt wird.Gerade wenn man am Anfang steht ist man wirklich auf jeden Kunden angewiesen. Mit freundlichen Gruß Tonja Sprenger HAARSTUDIO T1